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Generierung von Langform-Audio aus Videos: Fortschritte und Herausforderungen

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February 27, 2026

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    Der schnelle Überblick:

    • Forschung konzentriert sich auf die Generierung von Langform-Audio aus Videos.
    • Herausforderung ist die Generalisierung von Modellen, die auf kurzen Clips trainiert wurden, auf längere Sequenzen.
    • Das neue Modell MMHNet nutzt hierarchische Netzwerke und nicht-kausale Mamba-Architekturen.
    • MMHNet demonstriert verbesserte Leistung bei der Generierung von Audio bis über 5 Minuten Länge.
    • Die Implementierung von Routing-Mechanismen reduziert Redundanz und verbessert die multimodale Ausrichtung.
    • Experimente auf Benchmarks wie UnAV100 und LongVale zeigen überlegene Ergebnisse gegenüber bestehenden Methoden.

    Echos der Zeit: Die Generalisierung der Länge in Video-zu-Audio-Generierungsmodellen

    Die Generierung von Audio aus Videos, insbesondere die Herausforderung, Modelle, die auf kurzen Videosegmenten trainiert wurden, auf längere Sequenzen zu verallgemeinern, stellt einen wichtigen Forschungsbereich in der multimodalen KI dar. Ein kürzlich veröffentlichter Forschungsbericht mit dem Titel "Echoes Over Time: Unlocking Length Generalization in Video-to-Audio Generation Models" beleuchtet einen innovativen Ansatz zur Bewältigung dieser Schwierigkeit.

    Die Herausforderung der Längengeneralisierung

    Die Erstellung von realistischem und kontextuell passendem Audio aus stummen Videos birgt ein enormes Potenzial, beispielsweise für die Soundgestaltung in Filmen oder Spielen. Bestehende Video-zu-Audio (V2A)-Modelle sind jedoch überwiegend für die Generierung von Kurzform-Audio, typischerweise von 8 bis 10 Sekunden Länge, konzipiert. Die Ausweitung dieser Modelle auf längere Videoeingaben ist aufgrund begrenzter Trainingsdaten und des erheblichen Speicherbedarfs für die Modellierung ausgedehnter Audiospuren problematisch. Frühere Ansätze, die lediglich kurze Clips aneinanderreihen, führen oft zu fragmentierten Audioerlebnissen mit diskontinuierlichen Übergängen und unzureichender Erfassung des Langform-Videokontextes.

    Ein zentrales Problem bei traditionellen, auf Transformer basierenden V2A-Modellen liegt in ihrer Abhängigkeit von expliziten Positions-Embeddings. Diese sind oft schwierig zu handhaben, wenn es um die Generierung längerer Sequenzen geht, da sie die Generalisierungsfähigkeit über die im Training gesehenen Längen hinaus beeinträchtigen können. Dies führt dazu, dass Modelle, die auf kurzen Segmenten trainiert wurden, bei längeren Sequenzen an Leistung verlieren.

    MMHNet: Ein neuer Ansatz für Langform-Audio

    Um diese Herausforderungen zu überwinden, wurde ein neues Framework namens Multimodal Hierarchical Networks (MMHNet) entwickelt. MMHNet konzipiert die Aufgabe der multimodalen Ausrichtung neu und verarbeitet dabei unterschiedliche Token-Längen. Der Ansatz integriert eine hierarchische Methode und eine nicht-kausale Mamba-Architektur, um die Generierung von Langform-Audio zu unterstützen. Die Mamba-Architektur ermöglicht eine Sequenzmodellierung ohne explizite Positions-Embeddings, was eine robuste Generalisierung auf längere Sequenzen ermöglicht, die während des Trainings nicht gesehen wurden.

    Das Kernnetzwerk von MMHNet verwendet Varianten von Mamba-2, die das Token-Processing ohne Positions-Embeddings ermöglichen. Dies ist eine direkte Reaktion auf die beobachteten Leistungseinbußen bei der Generierung von Langform-Audio mit Positions-Embeddings. Zusätzlich werden Routing-Strategien implementiert, um Token-Redundanz zu reduzieren und die Effizienz sowie Kohärenz über verschiedene Modalitäten hinweg zu verbessern.

    Hierarchisches Framework und Routing-Mechanismen

    Lange Video- und Audioaufnahmen enthalten oft redundante Informationen. MMHNet adressiert dies durch ein hierarchisches Framework, das nur die wichtigsten Token an das Hauptverarbeitungsnetzwerk weiterleitet. Dies reduziert die Rechenlast, während kritische Informationen erhalten bleiben. Es werden zwei Haupttypen von Routing-Layern verwendet:

    - Temporale Routing-Layer: Diese identifizieren Zeitrahmen, in denen tatsächlich Schallereignisse auftreten, und maskieren redundante Audiodaten. Dies ist besonders nützlich, um Audio- und Videoströme zu synchronisieren. - Multimodale (MM) Routing-Layer: Diese wählen Schlüssel-Token basierend auf einer hohen Ähnlichkeit zwischen den Modalitäten, wie Audio- und visuellen Daten, aus. Dies gewährleistet, dass nur die relevantesten und informativsten Token weitergeleitet werden, was eine effizientere und genauere multimodale Ausrichtung ermöglicht.

    Die Routing-Mechanismen basieren auf einer Ähnlichkeitsfunktion, die die Kosinus-Ähnlichkeit zwischen Token-Sätzen verwendet. Dies ermöglicht eine gezielte Auswahl von Token, die für die Weiterverarbeitung relevant sind.

    Experimentelle Validierung und Leistungsanalyse

    Zur Bewertung der Fähigkeiten von MMHNet wurde ein neuer Langform-V2A-Evaluierungsbenchmark auf Basis der Datensätze UnAV100 und LongVale erstellt. Die Experimente umfassten das Training des Modells auf relativ kurzen Audio-Clips von 8 Sekunden Dauer und die anschließende Prüfung der Generalisierungsfähigkeit auf deutlich längere Audio-Sequenzen.

    Die Ergebnisse zeigen, dass MMHNet bestehende State-of-the-Art-Methoden in einer Vielzahl von Bewertungsmetriken signifikant übertrifft. Insbesondere der IB-Score, der die Ausrichtung zwischen Video und Audio misst, weist eine deutliche Verbesserung auf. MMHNet erreicht auch konsistent überlegene Desynchronisations-Scores, was die Robustheit des Modells bei komplexen Audio-Video-Ausrichtungsaufgaben unterstreicht. Im Vergleich zu autoregressiven Methoden, die oft mit Längengeneralisierung zu kämpfen haben, zeigt MMHNet eine überlegene Leistung.

    Auf dem LongVale-Datensatz, der Samples mit deutlich längeren Laufzeiten (bis zu 7 Minuten) enthält, übertrifft die vorgeschlagene Methode konsistent die State-of-the-Art-Ansätze. Dies verdeutlicht die Schwierigkeiten früherer Methoden bei der Audio-Video-Ausrichtung und der zeitlichen Synchronisation bei sehr langen Videos. Auch auf dem VGGSound-Datensatz, bei dem Training und Test identische Dauern verwenden, erzielt MMHNet eine vergleichbare Leistung wie das starke Basismodell MMAudio und übertrifft es in mehreren Schlüsselmetriken.

    Ablationsstudien und weitere Analysen

    Umfassende Ablationsstudien wurden durchgeführt, um die Beiträge der einzelnen Komponenten von MMHNet zu bewerten. Ein Vergleich von Transformatoren, kausaler Mamba-2 und nicht-kausaler Mamba-2 als Kernnetzwerke zeigte, dass die nicht-kausale Mamba-2-Architektur für die Verarbeitung langer Sequenzen und multimodaler Token effizienter ist. Positions-Embeddings, die bei Transformatoren oft zu Leistungseinbußen führen, sind bei der Mamba-2-Architektur nicht erforderlich.

    Die hierarchische Struktur des Modells wurde ebenfalls abgetastet, wobei sich zeigte, dass Modelle mit komprimiertem Raum eine bessere Ausrichtung zwischen den Modalitäten bei der Generierung von Langform-Audio ermöglichen. Die Analyse verschiedener Schwellenwerte für die Token-Auswahl ergab, dass ein Schwellenwert von 0,5 konsistent die besten Ergebnisse lieferte.

    MMHNet demonstriert auch eine konsistente Leistung über verschiedene Videolängen hinweg, während frühere Methoden bei zunehmender Dauer an Leistung verloren. Dies bestätigt die Fähigkeit des Modells zur Längengeneralisierung.

    Fazit

    Die vorgestellte Forschung mit dem MMHNet-Framework bietet einen vielversprechenden Ansatz zur Überwindung der Herausforderungen bei der Generierung von Langform-Audio aus Videos. Durch die Kombination von hierarchischen Modellierungsansätzen und einer nicht-kausalen Mamba-2-Architektur gelingt es, die Einschränkungen traditioneller, auf Transformern basierender Modelle zu umgehen. Die Fähigkeit, auf kurzen Clips zu trainieren und qualitativ hochwertiges, kontextuell ausgerichtetes Audio für deutlich längere Videos zu generieren, eröffnet neue Möglichkeiten für Anwendungen in der Filmproduktion, im Gaming und in anderen Bereichen, die eine präzise multimodale Synthese erfordern. Die Effizienz und die überlegene Leistung von MMHNet, insbesondere bei langen Videosequenzen, stellen einen signifikanten Fortschritt in der Video-zu-Audio-Generierung dar.

    Die zukünftige Forschung könnte sich auf die weitere Optimierung der Routing-Mechanismen und die Integration noch komplexerer multimodaler Eingaben konzentrieren, um die Realismus und die Kontrollierbarkeit der generierten Audiodaten weiter zu verbessern.

    Bibliography: - Christian Simon et al. (2026). Echoes Over Time: Unlocking Length Generalization in Video-to-Audio Generation Models. arXiv preprint arXiv:2602.20981. - Hugging Face Papers. Daily Papers. Erhältlich unter: https://huggingface.co/papers - Xin Cheng et al. (2025). LoVA: Long-form Video-to-Audio Generation. ICASSP 2025. Erhältlich unter: https://arxiv.org/abs/2409.15157 - Haomin Zhang et al. (2025). LD-LAudio-V1: Video-to-Long-Form-Audio Generation Extension with Dual Lightweight Adapters. arXiv preprint arXiv:2508.11074. - dingyue772/DailyArxiv. GitHub repository. Erhältlich unter: https://github.com/dingyue772/DailyArxiv

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