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Auf dem diesjährigen OMR Festival in Hamburg präsentierte Scott Galloway, Professor an der NYU Stern School of Business und bekannter Technologieanalyst, seine jährlichen Prognosen für das Tech-Jahr. Seine neun Thesen für 2026 konzentrierten sich auf die Nachhaltigkeit des KI-Hypes und dessen gesellschaftliche Implikationen. Galloways Analysen, die sich durch eine Mischung aus kritischer Betrachtung und datenbasierter Argumentation auszeichnen, bieten der B2B-Zielgruppe von Mindverse wertvolle Einblicke in potenzielle Marktentwicklungen und strategische Herausforderungen.
Ein zentraler Punkt von Galloways Analyse ist die Einschätzung des aktuellen Booms im Rechenzentrumssektor. Er bezeichnet diesen als die eigentliche Übertreibung im Kontext der Künstlichen Intelligenz. Galloway argumentiert, dass die Anzahl der angekündigten neuen Rechenzentren die tatsächlich realisierten Projekte bei Weitem übersteigt. Der rasante Ausbau, der die letzten dreieinhalb Jahre prägte, könnte an seine Grenzen stoßen. Die für KI benötigte Infrastruktur – Chips, Strom, Kühlung und Kapital – führt zu steigenden Energiepreisen, Engpässen in der Infrastruktur und potenziellen politischen Widerständen. Hyperscaler sehen sich der Herausforderung gegenüber, nachzuweisen, dass der enorme Ressourcenaufwand durch greifbare Produktivitätsgewinne gerechtfertigt ist.
Nvidia und OpenAI wurden als die Hauptprofiteure des aktuellen KI-Zyklus angesehen, der mit der Veröffentlichung von ChatGPT seinen Anfang nahm. Galloway prognostiziert jedoch, dass beide Unternehmen zunehmendem Druck ausgesetzt sein könnten. Im Bereich der Unternehmenskunden soll der Wettbewerber Anthropic OpenAI bei den KI-Ausgaben bereits überflügelt haben, mit einem Anteil von rund 70 Prozent gegenüber etwa 25 Prozent für OpenAI. Gleichzeitig dringen chinesische Open-Source-Modelle in das untere Marktsegment vor, was Preis- und Margendruck verursachen könnte. Nvidia, als wesentlicher Profiteur der KI-Infrastruktur, bleibt stark abhängig von der anhaltend hohen Geschwindigkeit des Rechenzentrums-Ausbaus.
In seiner jährlichen Prognose für die „Magnificent Seven“ identifizierte Galloway für 2026 Amazon als seinen Favoriten, nachdem er bereits 2025 mit Alphabet richtig lag. Seine Begründung basiert auf der historisch günstigen Bewertung des E-Commerce-Pioniers und dessen großen operativen Hebeln. Hierbei stehen Automatisierung, Robotik, Logistik und Skaleneffekte im Vordergrund. Amazon hat in der Vergangenheit bewiesen, wie konsequent Technologie zur Effizienzsteigerung eingesetzt werden kann. Sollte die Robotik in Lagern und Lieferketten den nächsten Evolutionsschritt machen, könnte Amazon davon in besonderem Maße profitieren. Bislang bestätigt sich Galloways Einschätzung mit einem Kursplus der Amazon-Aktie von 19 Prozent im Jahr 2026, womit sie die zweitbeste Performance nach Alphabet aufweist.
Galloway sieht die Raumfahrt als den bedeutendsten Wachstumsmarkt der kommenden Jahre und bezeichnet sie als „Mother of all addressable markets“. SpaceX, das mittlerweile mehr Starts als alle anderen US-Anbieter zusammen durchführt, verdeutlicht die Dynamik dieses Sektors. Die zugrunde liegende Logik ist die wachsende Bedeutung von Satelliten, Konnektivität, Verteidigung, Erdbeobachtung und geopolitischer Infrastruktur. Raumfahrt ist demnach über ein reines Prestigeprojekt hinausgewachsen. Für Investoren bleibt das Feld jedoch komplex, da viele der vielversprechendsten Unternehmen noch privat sind. SpaceX plant zwar für 2026 den Börsengang, doch Galloway warnt vor überzogenen Erwartungen und Bewertungen.
Das US-Geschäft von TikTok, welches im Januar an ein Konsortium bestehend aus Oracle, Silver Lake und MGX verkauft wurde, wird von Galloway als einer der attraktivsten Tech-Werte überhaupt eingeschätzt. Die enorme Reichweite, die junge Nutzerbasis, der kulturelle Einfluss und die Werbemacht positionieren TikTok als ein Schlüsselunternehmen in der Social-Media-Landschaft. Diese Faktoren machen es jedoch auch politisch sensibel, da die Kontrolle über TikTok letztlich die Kontrolle über die Aufmerksamkeit auf Smartphones bedeutet. Trotz der hohen Attraktivität für Investoren ist TikTok US nicht börsennotiert und somit nicht direkt zugänglich.
Die traditionelle Filmindustrie sieht sich laut Galloway einem mehrseitigen Druck ausgesetzt. Kurzvideos binden zunehmend Zuschaueraufmerksamkeit, während Content Creator eigene Medienmarken aufbauen und Video-Podcasts an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig senkt KI die Produktionskosten. Galloway vergleicht diese Entwicklungen mit einem Meteoriteneinschlag auf das klassische Studio-Modell. Inhalte können schneller, kostengünstiger und näher am Publikum produziert werden, was den Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Publikums für Filmstudios und TV-Anbieter verschärft.
Entgegen der These, dass klassische Bildung durch KI entwertet werden könnte, vertritt Galloway die Ansicht, dass ein Studium weiterhin einen der stärksten sozialen und ökonomischen Schutzfaktoren darstellt. Er verweist auf Daten, die zeigen, dass Universitätsabsolventen im Durchschnitt länger leben, geringere Scheidungsraten aufweisen und weniger übergewichtig sind. In einer von KI geprägten Welt könnte Bildung sogar noch wichtiger werden, da gut ausgebildete Menschen die neuen Werkzeuge produktiver einsetzen können.
Einen gesellschaftlich bedeutenden Punkt sieht Galloway in der zunehmenden Nutzung von „AI-Companions“. Er berichtet, dass bereits 72 Prozent der US-Teenager einen KI-Begleiter genutzt haben. Daraus leitet er die These ab, dass Einsamkeit zur wichtigsten Konsumkategorie des nächsten Jahrzehnts werden könnte. KI-Begleiter können zwar Nähe simulieren, bergen jedoch das Risiko, reale zwischenmenschliche Bindungen weiter zu verdrängen und somit die soziale Isolation zu verstärken.
Abschließend prognostiziert Galloway, dass Vermögen aus politisch volatilen Regionen vermehrt in sichere europäische Standorte fließen werden. London, Mailand und Genf könnten davon profitieren, da vermögende Privatpersonen und Unternehmen Rechtssicherheit, politische Stabilität, eine etablierte internationale Infrastruktur und verlässliche Steuerrahmen suchen. Insbesondere die Folgen des Iran-Krieges könnten diese Kapitalverschiebungen beschleunigen.
Scott Galloways Analysen auf dem OMR Festival 2026 zeichnen ein differenziertes Bild der Zukunft. Während er die transformative Kraft der KI anerkennt, warnt er gleichzeitig vor überzogenen Erwartungen und potenziellen Blasenbildungen in bestimmten Sektoren. Seine Einschätzungen zur Dynamik großer Technologieunternehmen, zur Bedeutung von Bildung und zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der KI bieten Unternehmen eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen in einem sich schnell entwickelnden Marktumfeld.
Bibliography: - heise online. (2026, 6. Mai). OMR26: Scott Galloway warnt vor dem Platzen der KI-Blase. Abgerufen von https://www.heise.de/news/OMR26-Scott-Galloway-warnt-vor-dem-Platzen-der-KI-Blase-11283462.html - OMR Festival. (o. D.). Scott Galloway. Abgerufen von https://omr.com/de/events/omr26/speakers/scott-galloway - finanzen.at. (2026, 6. Mai). OMR26: Scott Galloway warnt vor dem Platzen der KI-Blase. Abgerufen von https://www.finanzen.at/nachrichten/aktien/omr26--scott-galloway-warnt-vor-dem-platzen-der-ki-blase-15662949 - marketing-boerse.de. (o. D.). OMR-Keynote warnt vor Meta-Dominanz. Abgerufen von https://www.marketing-boerse.de/web/details/2519-omr-keynote-warnt-vor-meta-dominanz/200622 - tageblatt.de. (o. D.). KI, Klitschko und „volle Kraft voraus“ beim OMR-Festival. Abgerufen von https://www.tageblatt.de/Nachrichten/Digitalminister-KI-ist-auch-eine-Chance-fuer-ein-Comeback-739976.html - finanznachrichten.de. (2025, 11. November). Es wird hässlich werden: Fällt OpenAI, fällt alles - Galloway warnt vor Tech-Crash von bis zu 70%. Abgerufen von https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-11/66949463-es-wird-haesslich-werden-faellt-openai-faellt-alles-galloway-warnt-vor-tech-crash-von-bis-zu-70-049.htm - HORIZONT. (2026, 5. Mai). OMR Festival: Die 9 Vorhersagen von Scott Galloway für 2026. Abgerufen von https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/von-menschlichen-beziehungen-bis-zum-overhype-von-ai-omr-festival-das-sind-die-9-vorhersagen-von-scott-galloway-fuer-2026-234248 - meedia.de. (2026, 4. Mai). Scott Galloway warnt vor KI-Euphorie. Abgerufen von https://meedia.de/news/beitrag/21701-scott-galloway-warnt-vor-ki-euphorie.html - LinkedIn. (2026, 6. Mai). OMR26: Scott Galloway warnt vor dem Platzen der KI-Blase. Abgerufen von https://www.linkedin.com/posts/tobiaspdreesman_omr26-scott-galloway-warnt-vor-dem-platzen-activity-7457705492774297600-YzQI - finanznachrichten.de. (2024, 8. Mai). Marketing-Experte Scott Galloway bei der OMR: Die größte Gefahr durch KI und 5 weitere Thesen. Abgerufen von https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-05/62173064-marketing-experte-scott-galloway-bei-der-omr-die-groesste-gefahr-durch-ki-und-5-weitere-thesen-397.htmLernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
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