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Die Rekonstruktion von dynamischen 3D-Szenen und die Schätzung komplexer Bewegungen aus einfachen 2D-Videos stellen eine fundamentale Herausforderung im Bereich der Computer Vision dar. Mit der Einführung von MotionCrafter, einem neuen, auf Videodiffusion basierenden Framework, wird nun ein signifikanter Fortschritt in dieser Domäne erzielt. Das System ermöglicht die gemeinsame Rekonstruktion von 4D-Geometrie und die präzise Schätzung dichter Bewegungen aus monokularen Videos, ohne auf aufwendige Nachbearbeitung angewiesen zu sein.
Das Herzstück von MotionCrafter bildet ein neuartiger 4D Variational Autoencoder (VAE), der eine gemeinsame Darstellung von dichten 3D-Punktkarten und 3D-Szenenflüssen in einem globalen Koordinatensystem erlernt. Im Gegensatz zu etablierten Ansätzen, die oft eine strikte Angleichung der 3D-Werte und Latents an die RGB-VAE-Latents erzwingen, zeigt MotionCrafter, dass eine solche strikte Angleichung nicht nur unnötig ist, sondern sogar zu Leistungseinbußen führen kann. Stattdessen setzt das Framework auf eine innovative Datennormalisierung und eine angepasste VAE-Trainingsstrategie, die Diffusions-Priors effektiver nutzt und die Qualität der Rekonstruktion spürbar verbessert.
Die 4D-Geometrie und der Szenenfluss werden als eine Abfolge von Punktkarten und den entsprechenden Bewegungsvektoren im Weltkoordinatensystem definiert. Diese „Welt-zentrische“ Darstellung bietet mehrere Vorteile:
Umfassende Experimente auf verschiedenen Datensätzen belegen die Überlegenheit von MotionCrafter. Es erzielt eine Leistungssteigerung von 38,64 % bei der Geometrierekonstruktion und 25,0 % bei der Schätzung des dichten Szenenflusses im Vergleich zu den besten bestehenden Methoden. Ein entscheidender Aspekt dieser Verbesserung ist, dass diese Ergebnisse ohne jegliche Post-Optimierung erreicht werden, was die Effizienz und die Anwendbarkeit in Echtzeit-Szenarien deutlich erhöht.
Die Entwicklung von MotionCrafter basiert auf vorab trainierten Videogeneratoren, um dem Mangel an großen, realitätsnahen Datensätzen mit dichter Geometrie- und Bewegungsannotation entgegenzuwirken. Diese Strategie, die das Potenzial vorab trainierter generativer Modelle nutzt, trägt maßgeblich zur Robustheit und Generalisierungsfähigkeit des Modells bei.
Ein bemerkenswertes Ergebnis der Forschungsarbeit ist die Erkenntnis, dass eine strikte Angleichung des 4D-Datenwertbereichs an den ursprünglichen Bereich im VAE des Diffusionsmodells nicht erforderlich ist. Während die vorherrschende Meinung besagt, dass eine solche Angleichung entscheidend für die Nutzung vorab trainierter Priors ist, zeigt MotionCrafter, dass eine kanonische Normalisierung für Punktkarten, die 3D-Koordinaten zentriert und basierend auf der mittleren Skalierung der Szene skaliert, zu einer erheblich besseren Rekonstruktionsqualität führt. Dies stellt eine Herausforderung für konventionelle Annahmen dar und eröffnet neue Möglichkeiten für geometrische Diffusionsmodelle.
Die modulare Trainingspipeline von MotionCrafter, die eine schrittweise Aneignung von Geometrie- und Bewegungspriors ermöglicht, bevor die zeitliche Bewegungslogik integriert wird, trägt ebenfalls zur robusten und kohärenten 4D-Rekonstruktion bei.
Die Fähigkeit von MotionCrafter, dichte Geometrie und Bewegung präzise aus monokularen Videos zu rekonstruieren, hat weitreichende Implikationen für verschiedene Branchen. Von der Videoverständnis über Robotik bis hin zu Weltmodellen könnten die gewonnenen 4D-Informationen die Entwicklung intelligenter Systeme vorantreiben. Die Effizienz des Frameworks, die durch die Vermeidung von Post-Optimierungen erreicht wird, macht es besonders attraktiv für Echtzeitanwendungen und Szenarien, in denen schnelle und genaue 4D-Daten unerlässlich sind.
Zukünftige Forschungsarbeiten könnten sich darauf konzentrieren, die Integration weiterer geometrischer Modalitäten zu erforschen, um die Vorhersage von 3D-Attributen weiter zu verbessern. Dies könnte beispielsweise Kamerparameter, Tiefenkarten, Punkt-Tracks und neue Ansichten umfassen, um ein noch umfassenderes Verständnis dynamischer Szenen zu ermöglichen.
MotionCrafter stellt eine bedeutende Weiterentwicklung in der Rekonstruktion dynamischer 3D-Szenen dar. Durch die Kombination einer innovativen 4D-VAE-Architektur, einer neuen Datendarstellung und einer optimierten Trainingsstrategie überwindet es bestehende Limitationen und liefert qualitativ hochwertige Ergebnisse ohne zusätzliche Optimierungsschritte. Diese Arbeit liefert nicht nur ein leistungsstarkes Tool für die Computer Vision, sondern erweitert auch unser Verständnis darüber, wie Diffusionsmodelle für neue Modalitäten adaptiert werden können, und ebnet den Weg für zukünftige Innovationen in der 4D-Rekonstruktion.
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