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Fortschritte in der kontrollierten Fragegenerierung durch CoDiQ und Test-Time Scaling

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February 3, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Generierung von Fragen mit kontrollierbarem Schwierigkeitsgrad ist ein zentrales Thema in der KI-Forschung.
    • Ein neues Framework namens CoDiQ ermöglicht die Erstellung anspruchsvoller, wettbewerbsfähiger Fragen durch Test-Time Scaling.
    • CoDiQ-Generator, basierend auf Qwen3-8B, verbessert die Fähigkeit, schwierige Fragen zu generieren.
    • Der daraus resultierende CoDiQ-Corpus enthält 44.000 hochwertige Fragen, die die Leistung großer Sprachmodelle signifikant verbessern.
    • Die menschliche Bewertung bestätigt, dass die CoDiQ-Fragen anspruchsvoller sind und eine hohe Lösbarkeit aufweisen.
    • Test-Time Scaling ist eine Methode zur dynamischen Anpassung des Rechenaufwands während der Inferenz, um die Genauigkeit bei komplexen Aufgaben zu verbessern.
    • Die Forschung zeigt, dass Test-Time Scaling nicht nur die Korrektheit, sondern auch das Vertrauen der Modelle in ihre Antworten erhöhen kann.

    Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) schreitet rasant voran, und mit ihr wachsen die Anforderungen an die Trainingsdaten für große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) und große Schlussfolgerungsmodelle (Large Reasoning Models, LRMs). Insbesondere der Bedarf an qualitativ hochwertigen, herausfordernden Fragen zur Verbesserung der Schlussfolgerungsfähigkeiten dieser Modelle ist von großer Bedeutung. Traditionelle Methoden zur automatisierten Fragegenerierung stoßen hier oft an ihre Grenzen: Sie mangeln an präziser Schwierigkeitskontrolle, sind rechenintensiv und können nur schwer Fragen auf Wettbewerbsniveau in großem Maßstab erzeugen. Eine neue Entwicklung namens CoDiQ, kurz für "Controllable Difficult Question Generation", verspricht, diese Herausforderungen durch einen innovativen Ansatz des Test-Time Scalings zu überwinden.

    CoDiQ: Eine neue Ära der Fragegenerierung

    Das CoDiQ-Framework stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Fragegenerierung dar. Sein primäres Ziel ist es, die Erstellung von Fragen mit einem fein abgestimmten Schwierigkeitsgrad zu ermöglichen, während gleichzeitig die Lösbarkeit der Fragen gewährleistet bleibt. Dies wird durch "Test-Time Scaling" erreicht, eine Methode, die den Rechenaufwand während der Inferenzzeit dynamisch anpasst, um die Genauigkeit bei komplexen Abfragen zu verbessern. CoDiQ identifiziert dabei eine grundlegende Tendenz: Ein erweitertes Token-Budget für die Schlussfolgerung erhöht zwar den Schwierigkeitsgrad, kann aber die Lösbarkeit beeinträchtigen. Daher konzentriert sich CoDiQ darauf, die intrinsischen Eigenschaften zu definieren, die die Obergrenze für die Fähigkeit eines Modells zur Erzeugung gültiger, hochschwieriger Fragen bestimmen.

    Der CoDiQ-Generator und der CoDiQ-Corpus

    Ein zentraler Bestandteil des Frameworks ist der CoDiQ-Generator, der auf dem Qwen3-8B-Modell basiert. Dieser Generator wurde entwickelt, um die Obergrenze der schwierigen Fragegenerierung zu erhöhen und ist somit besonders gut für die Konstruktion anspruchsvoller Fragen geeignet. Aufbauend auf dem CoDiQ-Framework wurde der CoDiQ-Corpus erstellt, eine umfangreiche Sammlung von 44.000 wettbewerbsfähigen Fragen. Menschliche Bewertungen dieses Korpus zeigen, dass die generierten Fragen signifikant herausfordernder sind als jene aus bestehenden Benchmarks wie LiveCodeBench oder AIME, wobei sie eine Lösbarkeit von über 82% aufweisen. Dies ist ein entscheidender Indikator für die Qualität und Relevanz der generierten Inhalte.

    Verbesserung der Schlussfolgerungsfähigkeiten von LRMs

    Ein weiterer wichtiger Aspekt der CoDiQ-Forschung ist der Nachweis, dass das Training von LRMs mit dem CoDiQ-Corpus die Schlussfolgerungsleistung erheblich verbessert. Dies bestätigt die Hypothese, dass die Skalierung von Trainingsfragen mit kontrolliertem Schwierigkeitsgrad die Fähigkeiten zur Problemlösung von KI-Modellen steigern kann. Die Veröffentlichung des CoDiQ-Corpus, des CoDiQ-Generators und der Implementierungen als Open Source unterstreicht das Engagement, die Forschung in diesem Bereich zu fördern und der breiteren Gemeinschaft zugänglich zu machen.

    Test-Time Scaling: Eine tiefere Betrachtung

    Test-Time Scaling-Strategien sind Inferenzmethoden, die das für eine einzelne Abfrage in LLMs oder ähnlichen Architekturen aufgewendete Rechenbudget erhöhen, um die Lösungsgenauigkeit bei komplexen Schlussfolgerungs-, Programmsynthese- und Entscheidungsfindungsaufgaben zu verbessern. Im Gegensatz zum klassischen Modell-Scaling, das die Parameteranzahl oder die Größe des Trainingskorpus erhöht, nutzen Test-Time Scaling-Methoden zusätzliche Stichproben, iteratives Schlussfolgern, Verifizierung oder Suche während der Inferenz, unabhängig von den festen Parametern des Modells.

    Paradigmen und Strategien des Test-Time Scalings

    Test-Time Scaling-Strategien lassen sich typischerweise in vier Archetypen unterteilen:

    • Paralleles Scaling: Hierbei werden mehrere Kandidatenantworten unabhängig voneinander generiert und anschließend aggregiert oder verifiziert, beispielsweise durch Mehrheitsentscheidungen oder verifiziererbasierte Bewertungen.
    • Sequenzielles Scaling: Diese Methode verfeinert die Ausgaben iterativ durch Ketten von Schlussfolgerungs- oder Korrekturrunden.
    • Hybrides Scaling: Eine Kombination aus paralleler Generierung von Kandidaten und sequenziellen Verfeinerungen, wie zum Beispiel das Generieren von Gedankenbäumen und die anschließende sequenzielle Auswahl innerhalb der Zweige.
    • Internes Scaling: Hierbei werden interne Mechanismen (erlernt oder durch Verstärkungslernen) genutzt, bei denen das Modell dynamisch die Kognition zuweist oder frühzeitig stoppt, basierend auf erlernten Kontrollrichtlinien.

    Diese Strategien ermöglichen es, Ressourcen dynamisch basierend auf der Schwierigkeit der Abfrage und den Konfidenzwerten zuzuweisen, wodurch ein Gleichgewicht zwischen Rechenkosten, verbesserter Leistung und reduzierter Latenz erreicht wird.

    Anpassungsfähigkeit und Effizienz

    Die Forschung zeigt, dass Modelle durch Test-Time Scaling nicht nur mehr Fragen korrekt beantworten können, sondern auch ihr Vertrauen in korrekte Antworten steigt. Dies ist besonders relevant in Szenarien, in denen falsche Antworten messbare Kosten verursachen. Durch die Möglichkeit, bei geringem Vertrauen eine Antwort zu verweigern (selektive Fragebeantwortung), können Systeme die Genauigkeit erhöhen und unnötige Fehler vermeiden. Dies führt zu einer effizienteren Nutzung der Rechenressourcen und einer zuverlässigeren Performance.

    Implikationen für B2B-Anwendungen

    Für Geschäftskunden von Mindverse, die auf fortschrittliche KI-Lösungen angewiesen sind, bieten die Erkenntnisse aus der CoDiQ-Forschung und dem Bereich des Test-Time Scalings erhebliche Vorteile. Die Fähigkeit, gezielt Fragen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu generieren, ist in vielen Anwendungsbereichen von Nutzen:

    • E-Learning und Schulung: Erstellung maßgeschneiderter Lernmaterialien und Prüfungen, die sich dynamisch an das Niveau des Lernenden anpassen.
    • Qualitätssicherung und Testen: Generierung komplexer Testfälle zur Validierung der Robustheit und Genauigkeit von KI-Modellen und Softwareprodukten.
    • Inhaltsgenerierung: Erzeugung von anspruchsvollen Inhalten für Artikel, Berichte oder Marketingmaterialien, die ein spezifisches Zielpublikum ansprechen.
    • Forschung und Entwicklung: Bereitstellung von hochqualitativen Datensätzen zur Weiterentwicklung und Evaluierung neuer KI-Modelle.

    Durch die Integration von Test-Time Scaling-Strategien in KI-gestützte Tools können Unternehmen die Effizienz und Effektivität ihrer Anwendungen steigern. Die dynamische Ressourcenallokation ermöglicht es, Rechenkosten zu optimieren, während gleichzeitig eine hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Ergebnisse gewährleistet wird. Dies ist ein entscheidender Faktor in einer Geschäftswelt, in der schnelle, präzise und kosteneffiziente KI-Lösungen immer gefragter sind.

    Ausblick

    Die Forschung rund um CoDiQ und Test-Time Scaling-Strategien ist ein vielversprechender Weg zur Verbesserung der Fähigkeiten von KI-Modellen. Die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad von generierten Fragen präzise zu steuern und den Rechenaufwand während der Inferenz dynamisch anzupassen, eröffnet neue Potenziale für die Entwicklung intelligenterer und effizienterer KI-Systeme. Für Unternehmen, die an der Spitze der KI-Innovation stehen möchten, ist es entscheidend, diese Entwicklungen genau zu verfolgen und die Potenziale für ihre eigenen Anwendungen zu erschließen. Die Open-Source-Verfügbarkeit der CoDiQ-Ressourcen wird zweifellos die weitere Forschung und Implementierung in der Praxis beschleunigen.

    Bibliography: - Peng, Z., Xu, C., Xiao, C., Hong, S., Zhang, E., Huang, S., Cao, Y. (2026). CoDiQ: Test-Time Scaling for Controllable Difficult Question Generation. arXiv preprint arXiv:2602.01660. - Emergent Mind. (2025). Test-Time Scaling Strategies. Abgerufen von https://www.emergentmind.com/topics/test-time-scaling-strategies - Jurayj, W., Cheng, J., & Van Durme, B. (2025). Is That Your Final Answer? Test-Time Scaling Improves Selective Question Answering. Proceedings of the 63rd Annual Meeting of the Association for Computational Linguistics (Volume 2: Short Papers), 636–644. - Cheng, Y., Li, S., Liu, B., Zhao, R., Li, S., Lin, C., & Zheng, Y. (2021). Guiding the Growth: Difficulty-Controllable Question Generation through Step-by-Step Rewriting. Proceedings of the 59th Annual Meeting of the Association for Computational Linguistics and the 11th International Joint Conference on Natural Language Processing, 5968–5978.

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