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Die Fähigkeit, die Welt in drei Dimensionen zu erfassen und Bewegungen über die Zeit hinweg zu interpretieren, ist für den Menschen selbstverständlich. Für künstliche Intelligenz (KI) stellte diese Leistung jedoch lange eine erhebliche rechnerische Herausforderung dar. Google DeepMind hat mit der Einführung von D4RT (Dynamic 4D Reconstruction and Tracking) einen bedeutenden Fortschritt in diesem Bereich erzielt. Dieses neue KI-Modell zielt darauf ab, Robotern und Augmented-Reality-Geräten (AR) ein menschenähnlicheres räumliches Bewusstsein zu verleihen, indem es dynamische Szenen aus Videos in vier Dimensionen rekonstruiert.
Bisherige Ansätze zur 4D-Rekonstruktion basierten oft auf einer Kombination mehrerer spezialisierter Modelle. Diese fragmentierten Systeme, die separate Aufgaben wie Tiefenschätzung, Bewegungserkennung und Kamerahaltungsschätzung übernahmen, erforderten komplexe Optimierungsschritte, um geometrische Konsistenz zu gewährleisten. Dies führte zu langsamen und oft ungenauen Rekonstruktionen, die für Echtzeitanwendungen in dynamischen Umgebungen unzureichend waren.
Google DeepMind betont, dass die Überwindung dieser rechnerischen Engpässe entscheidend ist. Menschen verfügen über ein persistentes mentales Modell der Realität, das es ihnen erlaubt, intuitive Schlussfolgerungen über kausale Zusammenhänge zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu ziehen. Um Maschinen eine ähnliche Fähigkeit zu verleihen, müssen sie nicht nur visuelle Eingaben verarbeiten, sondern auch die zugrunde liegende, sich bewegende 3D-Welt verstehen können.
Das D4RT-Modell verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz. Es kombiniert Tiefenschätzung, raumzeitliche Korrespondenz und Kameraparameter in einer einzigen, vereinheitlichten Architektur. Dies wird durch einen leistungsstarken Encoder ermöglicht, der die gesamte Videosequenz auf einmal verarbeitet und in eine globale Szenenrepräsentation komprimiert. Ein leichter Decoder fragt diese Repräsentation dann nur für die tatsächlich benötigten Punkte ab.
Das Kernprinzip von D4RT lässt sich auf eine zentrale Frage reduzieren: "Wo befindet sich ein bestimmtes Pixel aus dem Video zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem 3D-Raum, betrachtet von einer ausgewählten Kamera?" Da jede Abfrage unabhängig voneinander ausgeführt wird, kann der gesamte Prozess auf moderner KI-Hardware parallelisiert werden. Dies unterscheidet D4RT von konkurrierenden Modellen, die oft separate Decoder für verschiedene Aufgaben benötigen. D4RT verwendet einen einzigen Decoder für Punktspuren, Punktwolken, Tiefenkarten und Kameraparameter und kann sogar die Position von Objekten vorhersagen, wenn diese in anderen Frames nicht sichtbar sind. Es verarbeitet sowohl statische Umgebungen als auch dynamische Szenen mit bewegten Objekten.
Die Effizienzgewinne durch D4RT sind erheblich. Laut Forschern arbeitet das Modell 18- bis 300-mal schneller als vergleichbare Methoden. Ein einminütiges Video kann auf einem einzigen TPU-Chip in etwa fünf Sekunden verarbeitet werden, während frühere Methoden dafür bis zu zehn Minuten benötigten.
In Benchmarks übertrifft D4RT bestehende Methoden bei der Tiefenschätzung, Punktwolkenrekonstruktion, Kamerahaltungsschätzung und 3D-Punktverfolgung. Allein bei der Kamerahaltungsschätzung erreicht D4RT über 200 Bilder pro Sekunde, was neunmal schneller als VGGT und hundertmal schneller als MegaSaM ist, und liefert dabei eine höhere Genauigkeit. Diese Leistungssteigerungen sind entscheidend für Anwendungen, die Echtzeitverarbeitung erfordern.
Die unmittelbaren Anwendungsmöglichkeiten von D4RT sind vielfältig:
Über diese direkten Anwendungen hinaus sehen die Forscher von Google DeepMind D4RT als einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu besseren "Weltmodellen". Diese Modelle sind von entscheidender Bedeutung für die Erreichung einer künstlichen allgemeinen Intelligenz (AGI). Die Idee ist, dass KI-Agenten aus Erfahrungen innerhalb dieser Weltmodelle lernen sollen, anstatt lediglich trainiertes Wissen anzuwenden, wie es bei aktuellen KI-Modellen meist der Fall ist.
Die Fähigkeit von D4RT, Kamerabewegungen, Objektbewegungen und statische Szenenstrukturen effektiv zu entflechten, bringt die KI dem Verständnis der Welt als kohärentes physikalisches System näher, anstatt sie als eine Ansammlung von Bildern zu betrachten. Dies markiert einen Wandel vom bloßen Sehen zum echten Verstehen und könnte die Entwicklung von KI-Systemen maßgeblich beeinflussen.
Google DeepMinds D4RT-Modell stellt einen signifikanten Fortschritt in der 4D-Szenenrekonstruktion dar. Durch seine vereinheitlichte Architektur und bemerkenswerte Effizienz ermöglicht es eine präzisere und schnellere räumliche Wahrnehmung für KI-Systeme. Die Auswirkungen auf Bereiche wie Robotik und Augmented Reality sind unmittelbar spürbar und ebnen den Weg für zukünftige Entwicklungen im Bereich der künstlichen allgemeinen Intelligenz. D4RT zeigt, dass die Skalierung auf komplexe, dynamische Umgebungen nicht auf Kosten der Präzision gehen muss und bietet einen einheitlichen Rahmen für die nächste Generation der 4D-Wahrnehmung.
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