Erweiterter Zugang zu Googles KI-Videomodell Veo 3 über die Gemini App
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Googles Videomodell Veo 3: Erweiterter Zugang über die Gemini App
Google erweitert den Zugang zu seinem KI-Videomodell Veo 3, das erst kürzlich vorgestellt wurde und bereits für virale Aufmerksamkeit sorgt. Über die Gemini App können Nutzer in 71 weiteren Ländern auf die Technologie zugreifen. Dies gab Josh Woodward, Vice President of Gemini bei Google, bekannt. Die EU-Länder sind von dieser Erweiterung vorerst ausgeschlossen.
Zugang und Preise
Gemini Pro-Abonnenten erhalten über die Weboberfläche ein Testpaket mit zehn Veo 3-Generierungen. Diese zehn Generierungen sind ein einmaliges Angebot. Nutzer mit einem Ultra-Abonnement für 250 US-Dollar pro Monat erhalten die maximale Anzahl an Generierungen, die Google zulässt, inklusive täglicher Aktualisierungen. Im Flow-Modus, der sich speziell an KI-Filmemacher richtet, erhalten Ultra-Nutzer monatlich 125 Generierungen, während Pro-Abonnenten zehn Generierungen pro Monat erhalten.
Aktuelle Einschränkungen
Derzeit gibt es noch einige Einschränkungen. Veo 3 funktioniert nur in der Webversion von Gemini Pro und unterstützt derzeit nur englische Sprachausgabe, obwohl gelegentlich auch andere Sprachen vorkommen können. Der Flow-Modus unterstützt keine Sprachausgabe, wenn Nutzer eigene Bilder hochladen. Google plant jedoch, den Zugang zu Veo 3 in Zukunft auf mobile Geräte und den Workspace auszuweiten und weitere Sprachen zu unterstützen.
Präzise Prompts, virale Videos
Nach den NotebookLM Audio Overviews im letzten Jahr entwickelt sich Veo 3 zu Googles zweiter viraler KI-Sensation – trotz des eingeschränkten Zugangs. Nutzer überschwemmen die sozialen Medien mit Demo-Videos, die zeigen, wie die Kombination aus Audio und Video einen neuen Qualitätsstandard für KI-generierte Inhalte setzt. Beeindruckend ist auch, mit welcher Präzision Googles Modell den Vorgaben der Nutzer, den sogenannten Prompts, folgt.
Potenzial für Missbrauch
Veo 3 vereinfacht jedoch auch die Erstellung von gefälschten Inhalten, die echt aussehen und klingen. In einem Beispiel generierten Nutzer ein gefälschtes Interview in einer fiktiven Autoshow – etwas, das genauso leicht auf gefälschtes Protestmaterial oder anderes irreführendes Material angewendet werden könnte. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer kritischen Prüfung von visuellen Inhalten aus nicht verifizierten Quellen.
Fazit
Veo 3 bestätigt die Bedenken hinsichtlich der Rolle generativer KI bei der Verbreitung von Desinformation und demonstriert gleichzeitig, wie weit die Technologie fortgeschritten ist. Vor einigen Jahren erforderte die Erstellung eines "Deepfakes" – selbst das einfache Ersetzen eines Gesichts in einem Video – stundenlange Arbeit und fundierte technische Kenntnisse. Heute genügt eine einzige Textzeile, um realistische Szenen mit Bildern und Ton zu erzeugen. Dies macht es wichtiger denn je, visuelle Inhalte aus ungeprüften Quellen kritisch zu hinterfragen.
Quellen:
- https://www.linkedin.com/posts/the-decoder-en_google-expands-access-to-veo-3-its-viral-activity-7332319044831748096-Q0kh
- https://m.economictimes.com/news/international/us/google-veo-3-unleashed-the-first-ai-video-generator-with-audio-is-here-price-access-features-why-its-the-future-of-video-creation/articleshow/121367798.cms
- https://the-decoder.de/google-rollt-sein-neues-hit-videomodell-veo-3-international-in-der-gemini-app-aus/
- https://techhub.social/@Techmeme/114570070896780181
- https://deepmind.google/models/veo/
- https://blog.google/technology/ai/generative-media-models-io-2025/
- https://timesofindia.indiatimes.com/technology/tech-news/google-unveils-veo-3-an-ai-powered-video-generation-tool-check-price-features-who-can-use-veo-3-and-other-details/articleshow/121368647.cms
- https://www.msn.com/en-in/money/news/google-introduces-veo-3-ai-video-tool-how-to-use-availability-in-india-and-all-other-details-you-need-to-know/ar-AA1FcthX
- https://gemini.google/overview/video-generation/
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