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Microsoft treibt die Integration seines KI-Assistenten Copilot in seine Produktlandschaft maßgeblich voran. Eine der jüngsten Entwicklungen ist die geplante Erweiterung der Funktionalität, die Copilot direkten Zugriff auf Dokumente innerhalb der Microsoft 365-Anwendungen ermöglichen soll. Diese strategische Ausrichtung zielt darauf ab, die Produktivität von Unternehmenskunden zu steigern und die Interaktion mit digitalen Inhalten zu revolutionieren.
Künftig soll Microsofts KI-Assistent Copilot die Fähigkeit erhalten, Word-Dokumente nicht nur zu lesen, sondern auch direkt zu bearbeiten. Diese Neuerung wurde vom US-Konzern angekündigt und soll ab März 2026 für die Desktop-, Mac- und Web-Anwendungen der Textverarbeitung ausgerollt werden. Ein zentrales Merkmal dieser Funktion ist die Nachvollziehbarkeit und Reversibilität aller von Copilot vorgenommenen Änderungen, was den Nutzern eine Kontrolle über die KI-generierten Anpassungen ermöglichen soll.
Bislang war Copilot in Microsoft 365-Anwendungen primär dazu in der Lage, geöffnete Dokumente zu analysieren und basierend darauf Vorschläge oder Zusammenfassungen zu liefern. Die direkte Bearbeitung stellt eine signifikante Erweiterung dar. Die neue Funktion ist zunächst für Nutzer mit einem Geschäfts-, Schul- oder Universitätskonto und einem entsprechenden Business-Abonnement vorgesehen. Eine Deaktivierung der Funktion soll nach Bedarf möglich sein.
Neben der direkten Dokumentenbearbeitung wird Copilot auch tiefer in das Betriebssystem Windows 11 integriert. Eine neue Funktion namens "Mit Copilot teilen" ermöglicht Nutzern, aktive Anwendungsfenster direkt aus der Taskleiste heraus mit der KI zu teilen. Dieser Schritt markiert eine strategische Wende hin zu einer kontextbewussten KI-Hilfe, bei der Copilot direkten visuellen Zugriff auf die vom Nutzer bearbeiteten Inhalte erhält.
Die Funktion, deren Code bereits Ende 2025 ausgerollt wurde, wird schrittweise für Standard-PCs freigeschaltet. Sie erlaubt es Copilot, den Inhalt eines Fensters zu analysieren und darauf basierend Fragen zu beantworten, zum Beispiel komplexe Excel-Tabellen zu erklären, E-Mail-Antworten in Outlook vorzuschlagen oder bei Fehlermeldungen zu assistieren. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Copilot in diesem Kontext als Beobachter agiert und keine direkten Eingriffe in das System vornehmen kann. Diese Trennung wird als zentrales Sicherheitsmerkmal hervorgehoben.
Die breite Verfügbarkeit dieser Funktion ist bemerkenswert, da sie nicht auf spezielle Copilot+ PCs mit dedizierter KI-Hardware beschränkt ist, sondern auch auf Systemen mit klassischen Intel- oder AMD-Prozessoren ausgerollt wird. Die Aktivierung erfolgt serverseitig über Microsofts "Controlled Feature Rollout".
Mit der zunehmenden Integration von KI in das Betriebssystem wachsen auch die Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. Microsoft hat nach eigenen Angaben spezielle Sicherungsmechanismen für die neuen Funktionen implementiert:
Nutzer, die die "Mit Copilot teilen"-Funktion als störend empfinden, können diese in den Windows-Einstellungen deaktivieren.
Die umfassende Integration von Copilot beschränkt sich nicht nur auf Windows und Microsoft 365. Microsoft erweitert die Reichweite des KI-Assistenten auch auf andere Plattformen und Anwendungen:
Die Reaktionen auf die tiefgreifende Integration von Copilot sind geteilt. Befürworter sehen in den neuen Funktionen eine erhebliche Steigerung der Produktivität, insbesondere durch die Möglichkeit, Dokumente zu vergleichen oder zusammenzufassen, ohne diese explizit öffnen zu müssen. Kritiker hingegen warnen vor einem potenziellen Mehraufwand für Nutzer, die die von der KI vorgenommenen Änderungen überprüfen und gegebenenfalls korrigieren müssen. Es besteht die Sorge, dass häufig fehlerhafte Bearbeitungen das Vertrauen in KI-Funktionen untergraben könnten.
Analysten sehen in der Entwicklung einen Paradigmenwechsel, bei dem Copilot von einer reaktiven Hilfestellung zu einer integrierten Betriebssystem-Schicht wird, die aktiv in Arbeitsabläufe eingreift. Microsofts Vision ist es, KI zu einer unsichtbaren Schicht über der eigentlichen Arbeit zu machen, um die Hürde des Kopierens von Informationen in separate Chat-Fenster zu eliminieren.
Für die Zukunft wird erwartet, dass Microsoft Copilot Vision weiter ausbauen wird. Die derzeit "schreibgeschützte" KI könnte langfristig agentenhafter werden und konkrete Klicks vorschlagen, was jedoch strengere Sicherheitsvorkehrungen erfordern würde. Kurzfristig sind verfeinerte Einstellungen zu erwarten, beispielsweise die Möglichkeit, die Freigabe für bestimmte Apps zu blockieren. Die Entwicklungen im Bereich der KI-Integration in Unternehmenssoftware werden voraussichtlich weiterhin dynamisch bleiben, wobei der Fokus auf einem Gleichgewicht zwischen erhöhter Produktivität und der Gewährleistung von Datenschutz und Sicherheit liegen wird.
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