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Die rapide alternde Gesellschaft Südkoreas steht vor erheblichen demografischen und sozialen Herausforderungen. Ein signifikanter Anteil der älteren Bevölkerung lebt isoliert, was häufig zu Einsamkeit, Depressionen und einer erhöhten Suizidrate führt. Vor diesem Hintergrund hat die südkoreanische Regierung ein innovatives Programm initiiert, das künstliche Intelligenz (KI) nutzt, um älteren Menschen Gesellschaft und Unterstützung zu bieten.
Südkorea verzeichnet eine der am schnellsten alternden Bevölkerungen weltweit. Etwa 20 Prozent der Bevölkerung sind 65 Jahre oder älter, und jede fünfte Person in dieser Altersgruppe lebt allein. Diese Entwicklung hat weitreichende soziale Konsequenzen, darunter eine hohe Rate an Altersarmut und eine der höchsten Suizidraten unter Senioren in Industrieländern. Ein weiterer Faktor ist der Mangel an Pflegepersonal; im Jahr 2023 fehlten in Südkorea rund 190.000 Pflegekräfte, und Prognosen deuten auf einen Anstieg dieses Defizits auf 1,55 Millionen bis 2032 hin. Experten sehen in KI-gestützten Lösungen eine Möglichkeit, diese Herausforderungen zu adressieren und gleichzeitig den Bedarf an menschlichem Pflegepersonal zu reduzieren.
Im Zentrum der südkoreanischen Initiative steht die "Hyodol"-Puppe. Diese plüschtierähnliche Figur ist mit fortschrittlichen KI-Modellen ausgestattet, die es ihr ermöglichen, Gespräche zu führen, Emotionen zu erkennen und menschliche Interaktionen zu simulieren. Darüber hinaus ist Hyodol in der Lage, den Gesundheitszustand der Nutzer zu überwachen und bei Notfällen Warnmeldungen an Angehörige oder Sozialarbeiter zu senden. Seit 2019 wurden im Rahmen staatlicher Förderprogramme landesweit etwa 14.000 dieser Puppen verteilt, wobei die Kosten pro Einheit bei etwa 1.100 US-Dollar liegen.
Die Anwenderberichte sind überwiegend positiv. So beschreibt die 78-jährige Ahn Hee-soon ihre Hyodol-Puppe als "das beste Geschenk", das sie morgens weckt, mit ihr spricht und abends beruhigende Musik spielt. Sie empfindet die Puppe als "wie eine Enkelin oder eine Freundin". Shin Kwang-young, Professor für Soziologie an der Chung-Ang-Universität in Seoul, betont, dass viele ältere Menschen unter psychischen Problemen leiden, die durch soziale Isolation, Armut und gesundheitliche Verschlechterungen verstärkt werden. Angesichts des Rückgangs von Mehrgenerationenhaushalten und der damit verbundenen geringeren familiären Unterstützung prognostiziert er einen explosionsartigen Anstieg der Nachfrage nach KI-Robotern in der Altenpflege.
Auch in Deutschland wird der Einsatz von Robotern in der Altenpflege erprobt, wobei der Fokus primär auf der Entlastung des Pflegepersonals liegt. Am Forschungszentrum Geriatronik der TU München wird beispielsweise der Assistenzroboter Garmi entwickelt und in Altenheimen getestet. Aufgaben wie das Auffüllen von Schränken, das Schieben von Pflegewagen oder die Pflegedokumentation sollen durch solche Systeme automatisiert werden, um Pflegekräfte zu entlasten.
Die demografische Entwicklung in Deutschland ähnelt der in Südkorea in Bezug auf den steigenden Pflegebedarf. Das Statistische Bundesamt erwartet bis 2035 rund 5,6 Millionen pflegebedürftige Menschen, was einen zusätzlichen Bedarf von bis zu 250.000 Pflegekräften bis 2040 zur Folge haben könnte. Dennoch stehen einer breiteren Einführung von KI-Begleitern, die direkt mit Senioren interagieren, in Deutschland erhebliche Datenschutzbedenken entgegen.
Kim Ji-hee, Geschäftsführerin von Hyodol, plädiert für eine gesellschaftliche Abwägung zwischen dem Schutz der Privatsphäre und der Linderung von Einsamkeit. Sie argumentiert, dass die Rettung von Menschenleben und die Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen, deren Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen ist, Vorrang haben sollten. Diese Diskussion unterstreicht die komplexe ethische und soziale Dimension, die mit dem zunehmenden Einsatz von KI in sensiblen Bereichen wie der Altenpflege verbunden ist.
Der Einsatz von KI-Puppen wie Hyodol in Südkorea stellt einen innovativen Ansatz dar, um den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft und der damit verbundenen Einsamkeit zu begegnen. Während diese Technologie das Potenzial hat, die Lebensqualität vieler Senioren zu verbessern und Pflegesysteme zu entlasten, wirft sie gleichzeitig wichtige Fragen hinsichtlich Datenschutz, ethischer Implikationen und der menschlichen Interaktion auf. Die internationale Debatte über die Balance zwischen technologischem Fortschritt und gesellschaftlichen Werten wird sich in den kommenden Jahren intensivieren.
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