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Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf den IT-Berufseinstieg in Deutschland

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February 3, 2026

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    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Bundesregierung sieht aktuell keine empirischen Belege dafür, dass Künstliche Intelligenz (KI) den Berufseinstieg in IT-Berufen in Deutschland systematisch erschwert.
    • Die primäre Ursache für die angespannte Lage am Arbeitsmarkt, auch im IT-Sektor, wird in der aktuellen konjunkturellen Schwäche gesehen.
    • Obwohl die Arbeitslosenzahlen bei unter 30-Jährigen in Ingenieur- und Informatikberufen leicht überproportional gestiegen sind, wird dies auf die Zyklizität der Branchen zurückgeführt, nicht auf strukturelle Verdrängung durch KI.
    • Das duale Ausbildungssystem zeigt sich weiterhin stabil, mit einer hohen Übernahmequote von 79 Prozent im Jahr 2024.
    • Die Bundesregierung setzt auf technologieoffene Ausbildungsordnungen und die Integration von KI-Kompetenzen in bestehende Curricula, ohne die Notwendigkeit umfassender gesetzlicher Neuregelungen.
    • Instrumente wie der Job-Futuromat und Berufenet sollen jungen Menschen bei der Orientierung in einem KI-beeinflussten Arbeitsmarkt helfen.

    Die Debatte um den Einfluss Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt und insbesondere auf Berufseinsteiger gewinnt zunehmend an Fahrt. Während in den USA bereits ein Rückgang der Beschäftigung in „KI-exponierten“ Berufen bei jungen Erwachsenen beobachtet wird, zeichnet sich in Deutschland ein differenzierteres Bild ab. Die Bundesregierung betont in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage, dass es bislang keine empirischen Belege für eine systematische Gefährdung des IT-Berufseinstiegs durch KI gebe. Vielmehr werden die aktuellen Herausforderungen am Arbeitsmarkt primär auf konjunkturelle Faktoren zurückgeführt.

    Konjunktur als Hauptursache für angespannte Lage

    Nach Einschätzung der Bundesregierung ist die anhaltende wirtschaftliche Stagnation der entscheidende Faktor für die derzeit angespannte Situation am Arbeitsmarkt. Das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot ist demnach in nahezu allen Sektoren rückläufig, wovon insbesondere unternehmensnahe Dienstleistungen, der Handel sowie die Informations- und Kommunikationsbranche betroffen sind. Dies führt zu einer paradoxen Situation: Junge Menschen, die sich aufgrund prognostizierter exzellenter Zukunftsaussichten für eine Ausbildung oder ein Studium im IT-Sektor entschieden haben, sehen sich nun einem vergleichsweise gesättigten Arbeitsmarkt gegenüber, der weniger offene Stellen für Einsteiger bietet als erwartet.

    Die Arbeitslosenzahlen bei Personen unter 30 Jahren in Berufsfeldern wie dem Ingenieurwesen und der Informatik sind zuletzt leicht überproportional gestiegen. Das Bundesarbeitsministerium erklärt dies jedoch vorrangig mit der hohen Sensibilität dieser Branchen für wirtschaftliche Schwankungen. Es handele sich somit um eine zyklische Flaute und nicht um eine strukturelle Verdrängung durch Algorithmen. Unternehmen agierten in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit schlicht vorsichtiger bei Neueinstellungen.

    Stabilität des dualen Ausbildungssystems

    Trotz der konjunkturellen Schwierigkeiten zeigt sich das duale Ausbildungssystem in Deutschland als widerstandsfähig. Im Jahr 2024 wurde eine Rekord-Übernahmequote von 79 Prozent erzielt. Dies deutet darauf hin, dass Betriebe, insbesondere im Kontext des Fachkräftemangels, verstärkt auf die Bindung des eigenen Nachwuchses setzen. Fast vier Fünftel der ehemaligen Auszubildenden fanden im vergangenen Jahr einen nahtlosen Übergang in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

    Gleichwohl besteht die Sorge, dass eine länger anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in die Ausbildung langfristig drosseln könnte. Da Ausbildung für Betriebe zunächst mit Nettokosten verbunden ist, könnte eine anhaltende Flaute zu einem geringeren Angebot an Ausbildungsplätzen führen, was mittel- bis langfristig den Fachkräftemangel verschärfen würde. Die Bundesregierung beobachtet diese Entwicklung, sieht aber derzeit keinen Anlass für massive staatliche Markteingriffe, solange die betriebliche Ausbildungsbereitschaft auf hohem Niveau bleibt.

    Anpassung der Bildung an die digitale Realität

    Das Arbeitsministerium setzt auf technologieoffene Ausbildungsordnungen, um den digitalen Wandel zu adressieren. Diese Curricula bieten bereits heute Raum für die Vermittlung von KI-Kompetenzen. Eine Notwendigkeit für gesetzliche Anpassungen in der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit wird nicht gesehen, da der bestehende Beratungsauftrag neue technologische Entwicklungen bereits abdeckt. Ziel ist es, die Curricula so flexibel zu gestalten, dass neue Werkzeuge wie generative KI organisch in den Arbeitsalltag integriert werden können, ohne jedes Mal eine formale Umgestaltung des gesamten Berufsbildes erforderlich zu machen.

    Zusätzlich sollen digitale Tools wie der Job-Futuromat oder Portale wie Berufenet junge Menschen dabei unterstützen, ihre individuellen Potenziale mit den Anforderungen eines zunehmend KI-beeinflussten Arbeitsmarktes abzugleichen. Dies soll eine zielgerichtete Berufsorientierung und -entwicklung ermöglichen.

    KI-Kompetenzen in der Lehrkräftebildung

    Die zunehmende Integration von KI in Bildungsprozesse wirft auch Fragen bezüglich der Qualifizierung von Lehrkräften auf. Die Bundesregierung betont, dass die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften in den Zuständigkeitsbereich der Länder fällt. Dennoch ermutigt sie die Länder, Strukturen und Prozesse zu schaffen, die Schulen den rechtssicheren Einsatz von KI-Anwendungen ermöglichen. Die Kultusministerkonferenz hat hierzu eine Handlungsempfehlung für die Bildungsverwaltung zum Umgang mit KI in schulischen Bildungsprozessen veröffentlicht.

    Ein klares Bekenntnis gibt es zur Notwendigkeit, Lehrkräfte in der Anwendung von KI im Unterricht auszubilden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert bereits seit 2023 Fortbildungsangebote für Lehrkräfte im Bereich digital gestütztes Unterrichten. Das Ziel ist es, die Professionalität der Lehrkräfte angesichts der neuen technologischen Anforderungen zu stärken, da die Ansprüche an ihre digitalen und pädagogischen Kompetenzen eher steigen als sinken.

    Risiken wie Datenschutzverletzungen, algorithmische Verzerrungen (Bias) und die Gefahr einer De-Professionalisierung durch „pädagogische Automatisierung“ bei unzureichender KI-Kompetenz der Lehrkräfte werden von der Bundesregierung als relevant erachtet. Es wird darauf verwiesen, dass bei jedem Einsatz von Materialien und Technologien in Schule und Unterricht Risiken zu prüfen und Lehrkräfte entsprechend zu schulen sind. Eine wissenschaftliche Handreichung zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Schule“ geht explizit auf datenschutzrechtliche und ethische Implikationen ein und zeigt gleichzeitig Chancen auf, etwa die produktive Behandlung des Themas Datenschutz mit Schülern.

    Forschung und Entwicklung im Bereich KI

    Die Bundesregierung erkennt die zentrale Bedeutung von KI als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts an, die revolutionäres Potenzial für Forschung, wissenschaftsbasierte Innovationen sowie Bildung und administrative Prozesse birgt. Sie fördert strategisch die KI in Forschung und Bildung, unter anderem durch Forschungsstärkung, Kompetenzaufbau und den Ausbau von Infrastrukturen.

    Die Wissenschaftsministerkonferenz fordert eine breite KI-Offensive von Bund und Ländern, um die deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen international wettbewerbsfähig zu halten. Dazu gehören massive Investitionen in Rechenkapazitäten, die Intensivierung interdisziplinärer KI-Forschung und die Stärkung exzellenter wissenschaftlicher Nachwuchskräfte. Es wird betont, dass die Nutzung von und die kritisch-reflektierte Auseinandersetzung mit KI in Hochschulstudiengängen zunehmend zur Basisanforderung werden. Ein bundesweit sicherer und komfortabler Zugang zu generativer KI für Studierende, Lehrende und Forschende an Hochschulen wird als notwendig erachtet.

    Der Wissens- und Technologietransfer aus der KI-Forschung in Wirtschaft und Gesellschaft ist ebenfalls von überragender Bedeutung für zukünftigen Wohlstand. Der Bund wird aufgefordert, seine Förderung in diesem Bereich systematisch zu stärken und bürokratische Hürden für Start-ups abzubauen, um diese Unternehmen langfristig in Deutschland zu halten.

    Fazit

    Die Analyse der Bundesregierung zeichnet ein Bild, in dem die Künstliche Intelligenz den Berufseinstieg im IT-Sektor in Deutschland derzeit nicht primär gefährdet. Vielmehr dominieren konjunkturelle Faktoren die aktuelle Arbeitsmarktsituation. Die Regierung setzt auf eine strategische Anpassung der Bildungssysteme, um KI-Kompetenzen zu integrieren und die Chancen dieser Technologie zu nutzen, während sie gleichzeitig die Risiken im Blick behält. Die enge Zusammenarbeit von Bund und Ländern sowie gezielte Investitionen in Forschung, Bildung und Infrastruktur gelten als entscheidend, um Deutschland als führenden Standort im Bereich KI zu etablieren und die Arbeitskräfte von morgen auf die Herausforderungen und Potenziale der digitalen Transformation vorzubereiten.

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