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Die Schätzung der Tiefe aus einem einzelnen 2D-Bild, bekannt als Monocular Depth Estimation (MDE), stellt eine fundamentale Aufgabe im Bereich der Computer Vision dar. Fortschritte in diesem Feld haben Anwendungen in Robotik, autonomen Systemen, Augmented Reality und 3D-Modellierung ermöglicht. Aktuelle Modelle erzielen zwar beeindruckende Ergebnisse, sind jedoch oft mit hohen Anforderungen an Rechenleistung und Datenmengen verbunden. In diesem Kontext präsentiert sich "AnyDepth: Depth Estimation Made Easy" als ein Ansatz, der Effizienz und Genauigkeit in Einklang bringen möchte.
Die Ableitung von Tiefeninformationen aus einem einzelnen 2D-Bild ist intrinsisch schwierig, da ein 2D-Bild keine direkte Tiefeninformation enthält. Moderne MDE-Modelle nutzen tiefe neuronale Netze, um diese Information aus visuellen Merkmalen zu inferieren. Dabei werden häufig Encoder-Decoder-Architekturen verwendet, bei denen der Encoder Merkmale aus dem Bild extrahiert und der Decoder diese Merkmale nutzt, um eine Tiefenkarte zu generieren.
Bestehende Ansätze, wie der Dense Prediction Transformer (DPT), haben durch den Einsatz von Vision Transformers (ViT) als Encoder und komplexen Decodern hohe Genauigkeit erreicht. Allerdings sind diese Modelle oft sehr groß, benötigen umfangreiche Trainingsdatensätze und erfordern erhebliche Rechenressourcen, was ihren Einsatz in ressourcenbeschränkten Umgebungen erschwert.
AnyDepth zielt darauf ab, die Komplexität zu reduzieren, ohne die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Die Entwickler verfolgen einen dreistufigen Ansatz:
Der SDT-Decoder zeichnet sich durch mehrere Schlüsselelemente aus:
In umfangreichen Experimenten wurde AnyDepth auf fünf Standard-Benchmarks für die Tiefenschätzung evaluiert: NYUv2, KITTI, ETH3D, ScanNet und DIODE. Die Ergebnisse zeigen, dass AnyDepth in Zero-Shot-Szenarien, also ohne spezifisches Training auf den jeweiligen Datensatz, eine vergleichbare oder sogar überlegene Genauigkeit im Vergleich zu DPT-basierten Methoden erzielt. Dies geschieht bei einer signifikanten Reduzierung der Modellparameter und des Rechenaufwands.
Zum Beispiel reduziert AnyDepth bei einer Auflösung von 768x768 die FLOPs (Floating Point Operations) um bis zu 37 % im Vergleich zu DPT. Die Latenzzeiten sind ebenfalls geringer, insbesondere bei höheren Auflösungen, was AnyDepth für Echtzeitanwendungen prädestiniert. Ein praktischer Test auf einem Jetson Orin Nano (4GB), einer ressourcenbeschränkten Edge-Hardware, demonstrierte, dass AnyDepth im Vergleich zu DPT eine höhere Framerate (FPS) bei geringerer Latenz erreicht.
Diese Effizienzgewinne sind auf die Eliminierung redundanter, skalenübergreifender Operationen und das optimierte, einpfadige Design des SDT-Decoders zurückzuführen. Die Fähigkeit, mit weniger Parametern und Daten auszukommen, macht AnyDepth zu einer potenziell attraktiven Lösung für Unternehmen, die leistungsstarke, aber ressourcenschonende Tiefenschätzungsmodelle benötigen.
Die verbesserte Effizienz und Genauigkeit von AnyDepth eröffnen neue Möglichkeiten für verschiedene B2B-Anwendungen:
Die Forschung hinter AnyDepth betont die Bedeutung des Gleichgewichts zwischen Modelleffizienz und Datenqualität. Es zeigt sich, dass nicht nur die Größe des Modells oder des Datensatzes entscheidend ist, sondern auch das Design der Architektur und die Qualität der Trainingsdaten. Dieser datenzentrierte Ansatz könnte ein wegweisender Trend in der Entwicklung von KI-Modellen sein, um praktikable, reproduzierbare und ressourceneffiziente Lösungen zu schaffen.
Die kontinuierliche Entwicklung im Bereich der monokularen Tiefenschätzung, wie sie AnyDepth repräsentiert, trägt dazu bei, die Grenzen dessen zu erweitern, was mit Computer Vision möglich ist. Unternehmen, die auf KI-Lösungen angewiesen sind, könnten von solchen effizienten und leistungsstarken Modellen profitieren, um ihre operativen Prozesse zu optimieren und innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.
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