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Im globalen Wettbewerb um die Vorherrschaft in der Künstlichen Intelligenz (KI) zeigt sich ein vielschichtiges Bild für Deutschland. Während die Bundesrepublik innerhalb der Europäischen Union eine Spitzenposition einnimmt, verliert sie im internationalen Vergleich an Boden. Eine aktuelle Arbeitsmarktstudie des Berliner Thinktanks Interface (ehemals Stiftung Neue Verantwortung) beleuchtet diese Entwicklungen und identifiziert sowohl Stärken als auch Herausforderungen.
Im Jahr 2024 belegte Deutschland noch den vierten Platz im weltweiten Ranking der KI-Talente, hinter den USA, Indien und Großbritannien. Im Jahr 2025 wurde Deutschland jedoch von Kanada überholt und rutschte auf den fünften Platz ab. Die USA und Indien dominieren weiterhin den globalen KI-Arbeitsmarkt mit über einer Million beziehungsweise fast einer Million KI-Talenten. Großbritannien festigte seinen dritten Rang, während Kanada durch einen signifikanten Talentaufbau Deutschland hinter sich ließ. Mit 117.336 Talenten liegt Deutschland nun hinter Kanada, das 133.280 Fachkräfte zählt.
Trotz des Rückgangs im globalen Ranking bleibt Deutschland der führende KI-Standort innerhalb der Europäischen Union. Insbesondere in den Metropolen München und Berlin konzentriert sich ein erheblicher Teil der hochspezialisierten KI-Forscher und -Ingenieure. Die Bundesrepublik verfügt über 17.000 solcher Experten, was ihre Position als führender europäischer KI-Hub unterstreicht. München führt dabei EU-weit mit über 3.000 Spitzenkräften, gefolgt von Berlin mit 2.850. Deutschland erweist sich zudem als attraktiv für internationale Nachwuchskräfte, was sich unter anderem in einem Anstieg der Einschreibungen indischer Studierender um nahezu 20 Prozent widerspiegelt.
Die Fähigkeit Deutschlands, internationale KI-Talente anzuziehen, wird teilweise auf eine Schwächeperiode in der US-amerikanischen Talentpolitik zurückgeführt. Das traditionelle Modell der USA, internationale Studierende anzuziehen und in heimische Arbeitskräfte zu integrieren, steht unter erheblichem politischen Druck. Im September 2025 wurden drastische Hürden für H-1B-Visa eingeführt, darunter eine Zusatzgebühr von 100.000 US-Dollar. Diese Maßnahmen, kombiniert mit Budgetkürzungen in der zivilen Wissenschaftsförderung und Restriktionen bei Studentenvisa, führten zu einem deutlichen Rückgang der Ankünfte indischer und chinesischer Studierender um 46 beziehungsweise 26 Prozent. Dies hat zur Folge, dass erstmals seit Jahren mehr KI-Talente aus den USA nach Europa abwandern als umgekehrt. Diese geopolitische Entwicklung bietet Deutschland eine potenzielle Chance, die jedoch nicht ohne weitere Herausforderungen ist.
Ein struktureller "blinder Fleck" im deutschen KI-Ökosystem ist der geringe Frauenanteil. Obwohl das Ökosystem rasant wächst, wird es paradoxerweise männlicher. Bei den Basis-KI-Kräften (Tier 0) sank der Frauenanteil in Deutschland auf 28,9 Prozent, den niedrigsten Wert unter allen untersuchten EU-Ländern, deren Durchschnitt bei 36,7 Prozent liegt. Auch bei den Spitzenforschern (Tier 2) reduzierte sich die Frauenquote von 21,4 Prozent auf 19,3 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass die starke Präsenz von Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt sich im KI-Sektor nicht widerspiegelt.
Ein weiteres Defizit betrifft die Rechenkapazitäten. Während Deutschland die Weichen für eine "KI-Gigafactory" stellen möchte, wie Gespräche zwischen der Deutschen Telekom und der Schwarz-Gruppe (Lidl-Mutterkonzern) andeuten, sind die vorhandenen Rechenkapazitäten, insbesondere für große KI-Sprachmodelle, im Vergleich zu den USA und China noch unzureichend.
Die KI-Forschung in Deutschland wird als „auf Weltniveau“ eingeschätzt, ohne große Defizite im internationalen Vergleich. Die florierende Start-up-Szene, insbesondere in Berlin, und die Exzellenz in der Forschung bilden eine solide Basis. Unternehmen wie DeepL und Helsing sind Beispiele für erfolgreiche deutsche KI-Start-ups. Jedoch fehlen den Start-ups häufig die notwendigen finanziellen Mittel, um schnell wachsen zu können, da Wagniskapitalfinanzierungen in den USA üblicher sind. Eine fehlende Vernetzung zwischen den Städten und innerhalb Berlins wird ebenfalls als Herausforderung genannt.
Die Regulierung in Deutschland und Europa wird von einigen Experten als kritisch angesehen. Der AI Act, obwohl gut gemeint, könnte sich durch unklare Risikoeinschätzungen als Innovationshemmnis erweisen. Forderungen nach Deregulierung und einem flexibleren System, das eher im Nachhinein reagiert, werden laut. Darüber hinaus werden lange Genehmigungsverfahren und die unzureichende Datenfreigabe als Gründe genannt, warum Deutschland im internationalen Vergleich an Tempo verliert und viele Start-ups ins Ausland abwandern.
Das deutsche Arbeitsrecht wird ebenfalls als limitierender Faktor betrachtet. Neun von zehn jungen Tech-Unternehmen scheiterten in Deutschland, was auf mangelnde Flexibilität im Arbeitsmarkt zurückgeführt wird. Die Fähigkeit, schnell gute Fachkräfte zu gewinnen und sich von leistungsschwachen Mitarbeitern zu trennen, wird als Voraussetzung für den Erfolg erachtet.
Um im globalen KI-Wettbewerb zu bestehen, sind gezielte Maßnahmen erforderlich. Dazu gehören:
Die Analyse der globalen Bewegung von KI-Arbeitskräften basiert auf Daten von Revelio Labs, einem Unternehmen für Workforce Intelligence, das öffentlich zugängliche Berufsprofile, Stellenanzeigen und verwandte Quellen auswertet. Der Datensatz vom Oktober 2025 umfasste weltweit 616 Millionen Personen der Erwerbsbevölkerung.
Deutschland verfügt über eine starke KI-Forschungslandschaft und dynamische Metropolen wie München und Berlin, die als europäische KI-Hubs fungieren. Die aktuelle geopolitische Lage bietet Chancen zur Anziehung internationaler Talente. Gleichzeitig muss die Bundesrepublik strukturelle Herausforderungen wie den geringen Frauenanteil, mangelnde Rechenkapazitäten, bürokratische Hürden und die Notwendigkeit besserer Rahmenbedingungen für private Investitionen aktiv angehen, um im globalen KI-Wettbewerb langfristig erfolgreich zu sein und nicht weiter zurückzufallen.
Bibliography
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