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Anthropic, ein führendes Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, hat mit der Veröffentlichung von Claude Opus 4.6 eine neue Generation seines Flaggschiff-Modells vorgestellt. Diese Version bringt wesentliche Neuerungen mit sich, die insbesondere auf die Anforderungen von Entwicklern und Unternehmen im B2B-Sektor zugeschnitten sind. Im Fokus stehen dabei verbesserte Programmierfähigkeiten, erweiterte Kontextverarbeitung und die Einführung von "Agent Teams", welche die Bearbeitung komplexer Aufgaben durch koordinierte KI-Instanzen revolutionieren könnten.
Die vielleicht bemerkenswerteste Innovation in Claude Opus 4.6 ist die Funktion der "Agent Teams", die sich derzeit in einer Forschungs-Preview befindet. Diese ermöglicht es, mehrere Claude-Code-Instanzen parallel einzusetzen und zu koordinieren. Eine übergeordnete Session übernimmt dabei die Leitung, verteilt Aufgaben und fasst Ergebnisse zusammen. Jedes Teammitglied agiert als unabhängige Session mit einem eigenen Kontextfenster, kann direkt mit anderen Agenten kommunizieren und auf eine gemeinsame Aufgabenliste zugreifen. Dies erlaubt eine parallele Bearbeitung verschiedener Problemstellungen, ähnlich der Arbeitsweise eines menschlichen Teams.
Im Gegensatz dazu sind Subagents innerhalb einer einzelnen Session tätig und liefern ihre Ergebnisse an den beauftragenden Agenten zurück. Anthropic positioniert Agent Teams für komplexe Kooperationsszenarien, die mehrere Perspektiven oder parallele Lösungsansätze erfordern. Es ist zu beachten, dass die Nutzung von Agent Teams höhere Token-Kosten verursachen kann, da jede Instanz separat abgerechnet wird.
Opus 4.6 ist die erste Version der Opus-Klasse, die ein Kontextfenster von einer Million Token bietet, wenngleich diese Funktion noch als Beta gekennzeichnet ist. Dies bedeutet, dass das Modell in der Lage ist, eine enorme Menge an Informationen – vergleichbar mit Hunderttausenden von Wörtern oder Zehntausenden von Codezeilen – in einer einzigen Sitzung zu verarbeiten. Für Unternehmen resultiert daraus eine Reduzierung des Orchestrierungsaufwands und eine Minimierung des Informationsverlusts zwischen den Arbeitsschritten.
Weitere neue Funktionen umfassen "Context Compaction", das ältere Kontextinformationen zusammenfasst, um Platz für neue Eingaben zu schaffen, sowie "Adaptive Thinking". Letzteres passt die Denkzeit des Modells automatisch an die Komplexität der Aufgabe an. Entwickler haben zudem die Möglichkeit, zwischen vier Anstrengungsstufen (low, medium, high, max) zu wählen, um den Rechenaufwand zu steuern. Die maximale Ausgabelänge wurde auf 128.000 Token verdoppelt.
Laut Anthropic nimmt Opus 4.6 eine führende Position in verschiedenen Benchmarks ein. Auf Terminal-Bench 2.0, einem Test für agentenbasiertes Programmieren, soll Opus 4.6 die höchste Punktzahl aller Modelle erreichen. Auch im Reasoning-Benchmark "Humanity's Last Exam" wird es als führend bezeichnet. Besonders hervorzuheben ist der Vorsprung im GDPval-AA-Test, der die Fähigkeit von KI-Modellen zur Bewältigung wirtschaftlich relevanter Arbeitsaufgaben misst. Hier übertrifft Opus 4.6 OpenAIs GPT-5.2 um 144 Elo-Punkte und den direkten Vorgänger Opus 4.5 um 190 Elo-Punkte.
Bei der Verarbeitung langer Kontexte zeigt sich ein signifikanter Fortschritt: Im MRCR v2 8-needle 1M-Test erreicht Opus 4.6 eine Erfolgsquote von 76 Prozent, während Sonnet 4.5 lediglich auf 18,5 Prozent kommt. Der BigLaw Bench attestiert dem Modell mit 90,2 Prozent den höchsten Score, den bisher ein Claude-Modell erreicht hat.
In Bezug auf die Sicherheit liegt Opus 4.6 laut der veröffentlichten System Card auf dem Niveau anderer führender Modelle. Die Rate von Fehlausrichtungen wie Täuschung oder übermäßiger Anpassung an Nutzerwünsche wird als gering eingestuft. Das Modell zeigt die gleiche Ausrichtung wie Opus 4.5, weist jedoch niedrigere Over-Refusal-Raten auf. Anthropic hat zudem sechs neue Testszenarien für Cybersicherheit entwickelt und das Modell erfüllt den ASL-3-Standard des Unternehmens.
Die Preisgestaltung für Opus 4.6 beträgt 5 US-Dollar pro Million Input-Token und 25 US-Dollar pro Million Output-Token. Für Premium-Anfragen mit mehr als 200.000 Token erhöhen sich die Preise auf 10 bzw. 37,50 US-Dollar. Zukünftig wird ein Aufschlag von zehn Prozent fällig, wenn die Inferenz ausschließlich in den USA erfolgen soll.
Opus 4.6 ist über die Claude.ai-Weboberfläche, die Claude API (claude-opus-4-6) und Claude Code verfügbar. Die Agent Teams-Funktion befindet sich in einer Forschungs-Preview. Anthropic hat zudem die Verfügbarkeit auf AWS Bedrock und weiteren großen Cloud-Plattformen angekündigt, sowie eine schrittweise Einführung in GitHub Copilot. Eine Integration in PowerPoint als persistentes Seitenpanel soll die Produktivität für Geschäftsanwender weiter steigern, indem Planungs-, Erstellungs- und Bearbeitungsprozesse direkt in der Anwendung ermöglicht werden.
Die Einführung von Claude Opus 4.6 und insbesondere der Agent Teams markiert einen bedeutsamen Schritt in der Entwicklung von KI-gestützten Arbeitsabläufen für den B2B-Bereich. Die Fähigkeit, komplexe Aufgaben durch koordinierte KI-Agenten parallel zu bearbeiten, könnte die Effizienz in der Softwareentwicklung, der Datenanalyse und anderen wissensintensiven Bereichen erheblich steigern. Unternehmen, die auf der Suche nach robusten und skalierbaren KI-Lösungen sind, werden die neuen Funktionen von Opus 4.6 genau evaluieren müssen, um deren Potenzial für ihre spezifischen Anwendungsfälle zu erschließen.
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