Wähle deine bevorzugte Option:
für Einzelnutzer
für Teams und Unternehmen

Von der ersten Idee bis zur voll integrierten KI-Lösung – strukturiert, sicher und mit messbarem Erfolg
Wir analysieren Ihre Geschäftsprozesse und identifizieren konkrete Use Cases mit dem höchsten ROI-Potenzial.
✓ Messbare KPIs definiert
Vollständige Datenschutz-Analyse und Implementierung sicherer Datenverarbeitungsprozesse nach EU-Standards.
✓ 100% DSGVO-konform
Maßgeschneiderte Auswahl der optimalen KI-Lösung – von Azure OpenAI bis zu Open-Source-Alternativen.
✓ Beste Lösung für Ihren Fall
Schneller Proof of Concept mit nahtloser Integration in Ihre bestehende IT-Infrastruktur und Workflows.
✓ Ergebnisse in 4-6 Wochen
Unternehmensweiter Rollout mit umfassenden Schulungen für maximale Akzeptanz und Produktivität.
✓ Ihr Team wird KI-fit
Die Einführung von Seedance 2.0, einem neuen KI-Videogenerator des chinesischen Technologiegiganten ByteDance, hat eine intensive Debatte über Urheberrechte, geistiges Eigentum und die Grenzen der künstlichen Intelligenz ausgelöst. Insbesondere die Walt Disney Company hat schwere Vorwürfe erhoben und die Fähigkeit der Software, beliebte Charaktere aus ihren Franchises detailgetreu nachzubilden, scharf kritisiert.
Disney hat eine formelle Unterlassungserklärung an ByteDance gesendet, in der dem Unternehmen vorgeworfen wird, mit Seedance 2.0 eine "piratisierte Bibliothek" von Disneys urheberrechtlich geschützten Charakteren zu nutzen. Dies beinhaltet Figuren aus dem Star Wars- und Marvel-Universum, die laut Disney als "kostenlose Public Domain Clip Art" behandelt werden. Ein Anwalt von Disney bezeichnete die Praktik als einen "virtuellen Diebstahl" des geistigen Eigentums des Unternehmens.
Die Sorge von Disney resultiert aus der beeindruckenden Fähigkeit von Seedance 2.0, Videos zu generieren, die Charaktere wie Spider-Man, Darth Vader oder Baby Yoda (Grogu) überzeugend darstellen. Diese Entwicklungen haben bereits zu einer Flut von Seedance-generierten Videos in sozialen Medien geführt, die die Reichweite und Effektivität der KI-Software demonstrieren.
Die Kritik beschränkt sich nicht nur auf Disney. Die Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA, die rund 160.000 Schauspieler, Synchronsprecher und andere Medienschaffende vertritt, hat Seedance 2.0 ebenfalls verurteilt. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Software Stimmen und Abbilder ihrer Mitglieder ohne deren Zustimmung verwendet, was ihre Existenzgrundlage gefährdet. SAG-AFTRA betont, dass Seedance 2.0 Gesetze, Ethik, Industriestandards und grundlegende Zustimmungsprinzipien ignoriere und die Fähigkeit menschlicher Talente, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, untergräbt.
Auch die Human Artistry Campaign, eine Koalition zahlreicher Kreativorganisationen, forderte die Behörden auf, "jedes rechtliche Mittel einzusetzen", um diesen "Diebstahl" zu stoppen. Die Motion Picture Association schloss sich dieser Forderung an und verlangte von ByteDance, die "rechtsverletzenden Aktivitäten unverzüglich einzustellen".
Es ist festzuhalten, dass Disney in Bezug auf generative KI eine differenzierte Strategie verfolgt. Während das Unternehmen gegen die unautorisierte Nutzung seines geistigen Eigentums durch Unternehmen wie ByteDance vorgeht, hat es gleichzeitig Partnerschaften mit anderen KI-Firmen geschlossen. So hat Disney beispielsweise eine Vereinbarung mit OpenAI getroffen und investiert in das Unternehmen. Im Rahmen dieser Kooperationen wird OpenAI's Sora-Plattform die Möglichkeit bieten, Inhalte mit Disney-Charakteren unter bestimmten Bedingungen zu generieren. Dies deutet darauf hin, dass Disney generative KI grundsätzlich nicht ablehnt, sondern deren Einsatz unter eigenen Bedingungen und mit entsprechenden Lizenzierungen sehen möchte.
Die rechtliche Verfolgung von ByteDance stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar. Nach Angaben von Urheberrechtsanwalt Andres Guadamuz besitzt ByteDance nach seinem erzwungenen Rückzug aus den USA keine bekannte Präsenz mehr in dem Land. Eine Klage könnte zwar eingereicht werden, doch die Durchsetzung eines Urteils wäre schwierig, da chinesische Gerichte in der Vergangenheit oft zögerlich waren, US-Urheberrechtsansprüche anzuerkennen, und verhängte Strafen tendenziell gering ausfallen. Dies verdeutlicht ein grundlegendes Problem bei der Regulierung der KI-Entwicklung durch Urheberrecht: Chinesische Modelle agieren weitgehend außerhalb der Reichweite westlicher Rechtssysteme.
Die aktuelle Situation unterstreicht die Notwendigkeit klarer internationaler Rahmenbedingungen für den Umgang mit künstlicher Intelligenz und geistigem Eigentum. Für Unternehmen im B2B-Sektor, insbesondere im Bereich der Content-Erstellung und KI-Anwendungen, ergeben sich daraus wichtige Erkenntnisse:
Die Entwicklungen rund um Seedance 2.0 sind ein prägnantes Beispiel für die komplexen juristischen und ethischen Fragen, die mit dem Fortschritt der KI einhergehen. Die Branche steht vor der Aufgabe, innovative Technologien zu fördern und gleichzeitig die Rechte von Kreativen und Unternehmen zu schützen.
Lernen Sie in nur 30 Minuten kennen, wie Ihr Team mit KI mehr erreichen kann – live und persönlich.
🚀 Demo jetzt buchen