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Die fortschreitende Integration künstlicher Intelligenz in industrielle Prozesse verspricht eine Revolution in der Effizienz und Wartung komplexer Systeme. Insbesondere im Bereich des Asset Lifecycle Managements (ALM) bieten KI-Agenten das Potenzial, manuelle Arbeitsabläufe zu automatisieren und Ausfallzeiten zu minimieren. Doch die Überführung von Laborergebnissen in die anspruchsvolle Realität der Industrie stellt eine erhebliche Herausforderung dar. Hier setzt AssetOpsBench an, ein von IBM Research entwickeltes, umfassendes Benchmark-System, das darauf abzielt, KI-Agenten unter realitätsnahen Bedingungen zu testen und weiterzuentwickeln.
Traditionelle KI-Benchmarks konzentrieren sich oft auf isolierte Aufgaben wie Codegenerierung oder Web-Navigation. Diese Ansätze erfassen jedoch nicht die Vielschichtigkeit industrieller Operationen, die durch heterogene Datenströme, komplexe Fehlerbilder und die Notwendigkeit der Multi-Agenten-Koordination gekennzeichnet sind. Für den Einsatz in kritischen Infrastrukturen, wie beispielsweise bei der Überwachung von Kühlsystemen oder Luftbehandlungsanlagen, müssen KI-Agenten nicht nur Aufgaben korrekt ausführen, sondern auch in der Lage sein, mit unvollständigen oder verrauschten Daten umzugehen, Unsicherheiten zu erkennen und angemessen zu reagieren.
AssetOpsBench wurde spezifisch entwickelt, um diese Lücke zu schließen. Es bietet ein Rahmenwerk, das die Leistung von Agenten über sechs kritische Dimensionen industrieller Anwendungen hinweg bewertet. Dabei liegt der Fokus auf der Koordination mehrerer Agenten, die über "Lone-Wolf"-Modelle hinausgeht, um komplexe Fehler zu bewältigen, verschiedene Datenströme zu integrieren und detaillierte Arbeitsaufträge zu verwalten.
Das Framework basiert auf einem umfangreichen Datensatz, der die Komplexität realer industrieller Anlagen widerspiegelt:
Die Entwicklung dieser Szenarien erfolgte in Zusammenarbeit mit Experten, um sicherzustellen, dass sie die realen Herausforderungen des industriellen Asset Managements adäquat abbilden.
AssetOpsBench bewertet agentische Systeme anhand von sechs qualitativen Dimensionen, die die operativen Einschränkungen in der industriellen Anlagenverwaltung widerspiegeln. Anstatt sich auf eine einzige Erfolgsmetrik zu konzentrieren, legt der Benchmark Wert auf:
Ein zentraler Beitrag von AssetOpsBench ist die explizite Behandlung von Fehlermodi als primäre Evaluationssignale. Anstatt Misserfolg als binäres Ergebnis zu betrachten, analysiert das Framework die vollständigen Ausführungspfade von Multi-Agenten-Systemen, um zu identifizieren, wo, wie und warum das Verhalten des Agenten unter realistischen Betriebsbedingungen versagt. Dies geschieht mittels einer speziellen Trajektorien-Analyse-Pipeline (TrajFM), die LLM-basiertes Reasoning mit statistischer Clusterbildung kombiniert, um interpretierbare Fehlermuster zu identifizieren.
Diese fehlersensitive Bewertung spiegelt die Realität des industriellen Asset Managements wider, wo vorsichtiges, degradationsbewusstes Reasoning – und die Fähigkeit, Unsicherheiten zu erkennen, Maßnahmen aufzuschieben oder angemessen zu eskalieren – oft aggressiver, aber anfälliger Automation vorzuziehen ist.
Eine Community-Evaluierung testete zwei Ansätze:
Über 225 Nutzer und mehr als 300 Agenten sowie führende Open-Source-Modelle wurden getestet. Die Ergebnisse zeigten, dass viele allgemeine Agenten bei oberflächlichem Reasoning gut abschnitten, jedoch mit anhaltender Multi-Schritt-Koordination, die Arbeitsaufträge, Fehlersyntax und zeitliche Abhängigkeiten umfasste, Schwierigkeiten hatten. Agenten, die explizit den operativen Kontext und Unsicherheiten modellierten, erzeugten stabilere und interpretierbarere Trajektorien, selbst wenn die endgültige Aufgabenerfüllung nur teilweise erfolgte.
Es ist wichtig zu beachten, dass keines der getesteten Modelle die Evaluierungskriterien von 85 Punkten erreichte, die als Schwellenwert für die Einsatzbereitschaft definiert wurden.
AssetOpsBench bietet eine Plattform für Entwickler, um Agentenimplementierungen in einer kontrollierten, datenschutzfreundlichen Umgebung zu testen, die reale industrielle Asset-Management-Einschränkungen widerspiegelt. Die Möglichkeit, Agenten iterativ zu verbessern, indem Fehlermuster diagnostiziert und das Agentendesign oder die Workflow-Struktur verfeinert werden, ist ein entscheidender Vorteil.
Die fortlaufende Entwicklung von AssetOpsBench, einschließlich der Berücksichtigung von Rechen- und Tool-Nutzungskosten in zukünftigen Evaluierungen, unterstreicht das Bestreben, KI-Agenten für den Unternehmenseinsatz nicht nur zuverlässig, sondern auch kosteneffizient zu gestalten. Dieses Framework ist ein wichtiger Schritt, um die Vision von KI-Agenten, die komplexe Betriebsaufgaben autonom verwalten, in der Industrie 4.0 Realität werden zu lassen.
Für weitere Informationen und zur aktiven Teilnahme an der Weiterentwicklung von AssetOpsBench stehen Ressourcen auf Hugging Face und GitHub zur Verfügung.
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