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Algorithmen und KI im Zeitalter der digitalen Textrevolution

April 1, 2024
In einer zunehmend digitalisierten Welt, in der künstliche Intelligenz (KI) immer mehr an Bedeutung gewinnt, spielen Algorithmen zur Textverarbeitung und -erzeugung eine entscheidende Rolle. Mindverse, ein führendes deutsches KI-Unternehmen, bietet ein All-in-One-Inhaltstool für KI-Texte, Inhalte, Bilder, Forschung und vieles mehr. Darüber hinaus entwickelt Mindverse maßgeschneiderte Lösungen wie Chatbots, Voicebots, KI-Suchmaschinen, Wissenssysteme und vieles mehr. Ein Schlüsselelement der KI-basierten Textverarbeitung ist das Decoding, der Prozess, bei dem die Ausgabe eines KI-Modells in verständlichen, menschenähnlichen Text umgewandelt wird. Dieser Vorgang beinhaltet eine Reihe von Herausforderungen und Techniken, um die Qualität und Kohärenz der generierten Texte zu gewährleisten. Beim Decoding ist es besonders wichtig, dass die ersten Token eines Präfixes korrekt gewählt werden, da sie den weiteren Verlauf der Textgenerierung stark beeinflussen können. Einige signifikante Token zu Beginn eines Präfixes können den gesamten nachfolgenden Text beeinträchtigen, was die Qualität und Verständlichkeit des Ergebnisses gefährdet. Es gibt verschiedene Strategien, die beim Decoding zum Einsatz kommen können. Eine der grundlegendsten Methoden ist die Greedy Search, bei der schlichtweg das Token mit der höchsten Wahrscheinlichkeit zu jedem Zeitpunkt gewählt wird. Diese Methode ist schnell, neigt jedoch dazu, nicht immer das beste Ergebnis zu liefern, da sie nur die unmittelbare Wahrscheinlichkeit berücksichtigt und nicht den Gesamtkontext der Satzstruktur. Eine andere Methode ist die Beam Search, bei der mehrere Hypothesen gleichzeitig verfolgt werden. Dies ermöglicht es dem Algorithmus, eine bessere Endhypothese zu finden, indem er eine Vielzahl möglicher Übersetzungen gleichzeitig berücksichtigt. Diese Methode ist zwar langsamer und speicherintensiver als die Greedy Search, liefert aber oft qualitativ hochwertigere Ergebnisse. Die Länge der generierten Sequenzen kann durch Mindest- und Höchstlängen gesteuert werden, um sicherzustellen, dass die Texte weder zu kurz noch zu lang sind. Darüber hinaus kann die Autocompletion-Funktion verwendet werden, um den Beginn einer Übersetzung zu beeinflussen. Durch das Setzen eines Präfixes kann die KI in eine bestimmte Richtung gelenkt werden, was besonders nützlich ist, wenn bestimmte Teile des Textes vorgegeben sind oder bestimmte Stilrichtungen eingehalten werden sollen. Eine weitere interessante Technik ist das Biased Decoding, bei dem die Übersetzung durch ein Präfix beeinflusst wird, ohne es jedoch zu zwingen. Durch die Einstellung eines Bias-Parameters kann die KI dazu veranlasst werden, das Präfix stärker zu berücksichtigen, je nachdem, wie hoch der Bias gesetzt wird. Zusätzlich ermöglicht die Option, Alternativen an einer Position anzubieten, die Generierung verschiedener Sequenzen nach einem festgelegten Präfix. Dies kann genutzt werden, um kreative oder vielfältige Textvarianten zu erzeugen. Eine weitere Methode ist das Random Sampling, bei dem Tokens zufällig aus der Verteilung der Modellausgabe ausgewählt werden. Diese Technik wird häufig in Back-Translation-Techniken verwendet und erhöht die Vielfalt der generierten Texte. Die Zufälligkeit kann durch Anpassung des Sampling-Temperaturparameters gesteuert werden. Diese Techniken und Herausforderungen zeigen, wie komplex und vielfältig die Welt des KI-basierten Decodings ist. Mindverse nutzt diese Erkenntnisse, um die Leistung seiner KI-gestützten Textverarbeitung zu optimieren und seinen Kunden hochwertige, maßgeschneiderte Inhaltslösungen anzubieten. Quellen: - GitHub - OpenNMT/CTranslate2: Decoding features (https://github.com/OpenNMT/CTranslate2/blob/master/docs/decoding.md) - Edunov et al. (2018). Understanding Back-Translation at Scale.