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In einer bedeutenden Entwicklung für die Zukunft der Mobilfunktechnologie haben Ericsson, der taiwanesische Betreiber Far EasTone (FET) und der Gerätehersteller OPPO die Validierung von leistungsbasiertem 5G Standalone (SA) Network Slicing bekannt gegeben. Diese Kooperation unterstreicht das Potenzial, die Art und Weise, wie Netzwerke Ressourcen zuweisen und Dienstleistungen bereitstellen, grundlegend zu verändern.
Traditionell basieren die meisten mobilen Dienste auf einem "Best-Effort"-Prinzip, bei dem die Netzwerkleistung je nach Auslastung variieren kann. Dies führt insbesondere in Umgebungen mit hoher Dichte, wie bei Großveranstaltungen, oft zu Überlastungen und einer verminderten Nutzererfahrung. Für geschäftskritische Anwendungen, die eine garantierte Leistung erfordern, stellt dies eine erhebliche Einschränkung dar. Ericsson ConsumerLab-Daten zeigen, dass ein signifikanter Anteil der Verbraucher bereit wäre, für garantierte Leistungsniveaus zu zahlen, was die Notwendigkeit differenzierter Konnektivität unterstreicht.
Die bahnbrechende Validierung erfolgte auf dem Live-5G-SA-Netzwerk von FET während eines Konzerts mit 40.000 Besuchern im Taipei Dome. Diese Umgebung bot ideale Bedingungen, um die differenzierte Konnektivität unter extremen Belastungen zu testen. Die Integration des Netzwerkkerns mit spezifischen, KI-gestützten OPPO-Handsets war hierbei entscheidend.
Das System funktioniert, indem die gerätebasierte KI eine Verschlechterung der In-App-Erfahrung in Echtzeit erkennt. Bei Detektion wird eine User Equipment Route Selection Policy (URSP) aktiviert, die ein Anwendungsslicing auslöst. Eine geschichtete API-Architektur passt daraufhin die Funkressourcenpolitik an und verschiebt den Nutzer von einem überlasteten Standardslice auf ein leistungsgarantiertes 5G-Netzwerk-Slice. Dieser Mechanismus ermöglichte es den Nutzern, trotz hoher Netzwerkauslastung eine stabile Verbindung für Live-Streaming und latenzempfindliche Interaktionen aufrechtzuerhalten.
Die Integration von KI auf Geräteebene verändert die Verwaltung der Dienstgüte (Quality of Service, QoS). Anstatt die Qualität basierend auf Paketmetriken zu schätzen, meldet das Handset die tatsächliche Anwendungsleistung. Vincent Liu, CEO von OPPO Taiwan AED, betonte, dass KI eine Echtzeit- und On-Demand-Optimierung der In-App-Leistung ermöglicht, um die Nutzererfahrung in entscheidenden Momenten zu verbessern.
Diese Architektur unterstützt die branchenweite Einführung standardisierter APIs. Durch die Nutzung dieser APIs zur Anforderung von Ressourcen können Betreiber spezifische Leistungsstufen monetarisieren. David Chou, Präsident von Ericsson Taiwan, hob hervor, dass 5G Standalone die Grundlage für differenzierte Konnektivität in großem Maßstab bietet, indem es garantierte Leistung durch Network Slicing und standardisierte APIs ermöglicht.
Die Entwicklung ebnet den Weg für neue kommerzielle Modelle, insbesondere im B2B2C-Bereich. Ein solches Modell sieht vor, dass ein Anwendungsentwickler oder Dienstanbieter für ein Konnektivitäts-Upgrade zahlt und die Kosten in die Nutzungsgebühren integriert. Dieser Ansatz verkürzt die Markteinführungszeit für leistungsbasierte Dienste und ermöglicht es CSPs, Differenzierung zu monetarisieren, während Gerätehersteller ihre Hardware-Fähigkeiten hervorheben können.
Programmierbare Netzwerke erlauben zudem anwendungsspezifische Metriken, die auf Nutzungsmuster zugeschnitten sind. Dies ist relevant für Szenarien von latenzempfindlichem Gaming bis hin zum Echtzeit-Datenaustausch bei Großveranstaltungen.
Die erfolgreiche Validierung durch Ericsson, Far EasTone und OPPO stellt einen wichtigen Schritt zur Ausschöpfung des vollen Potenzials von 5G SA dar. Sie schafft die Voraussetzungen für die Umwandlung von Netzwerkleistung in kommerzielle Dienstleistungen, die mit Zuversicht monetarisiert werden können und ein nachhaltiges langfristiges Wachstum fördern.
Die Kooperation zwischen Ericsson, FET und OPPO zeigt, wie durch gemeinsame Anstrengungen und innovative Technologien die Grenzen der Mobilfunkkonnektivität erweitert werden können. Die Fähigkeit, maßgeschneiderte und leistungsgarantierte Dienste bereitzustellen, wird nicht nur die Nutzererfahrung verbessern, sondern auch neue Geschäftsfelder für Kommunikationsdienstleister eröffnen und die digitale Transformation in verschiedenen Branchen vorantreiben. Die Ergebnisse dieser Validierung werden voraussichtlich auch auf dem Mobile World Congress 2026 vorgestellt, was die globale Relevanz dieser Entwicklung unterstreicht.
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